Archiv nach Monaten: April 2007

ÖSTERREICH: MEHRHEIT DER ÖSTERREICHER BEFÜRWORTET
NEUES RAUCHERGESETZ

Laut Gallup Mehrheit für Einrichtung von Raucherzonen, aber
gegen Strafen bei Verstößen gegen das Rauchergesetz.

Laut einer Umfrage des Gallup-Instituts für die Tageszeitung
ÖSTERREICH ist die
Mehrheit der Befragten dafür, Raucher in Lokalen in eigene Bereiche
zu verbannen. 65 Prozent der Befragten beantworten eine
entsprechende Frage mit Ja! DAs ist ein klares Ergebnis und ein
Auftrag an alle Entscheidungsträger in Österreich! Die Bevölkerung
will Schutz vor Rauch!

Auch mehr als die Hälfte der Raucher selbst sind für eine im
Koalitionsabkommen festgeschriebene räumliche Trennung der Raucher in
Gaststätten.

weitere <a href="http://www.geschafft.at">Infos zum Thema Nichtrauchen</a>.

GESUNDHEITSZUSTAND IN DER PENSION EINKOMMENSABHäNGIG
GERINGE BEZAHLUNG WIRKT SICH NEGATIV AUS

Die gesundheitliche Kluft
zwischen den am besten und am schlechtesten bezahlten Berufsgruppen
wird im Ruhestand noch größer. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie
des University College London http://www.ucl.ac.uk gekommen.
Lebenslange geringe Bezahlung lässt einen Menschen körperlich acht
Jahre älter werden als Gleichaltrige mit einem hohen Einkommen. Die
Wissenschafter begleiteten mehr als 10.000 Behördenbedienstete im
Alter zwischen 35 und 55 Jahren über einen Zeitraum von 20 Jahren.
Die körperliche Gesundheit nahm altersbedingt laut British Medical
Journal http://www.bmj.com bei allen Gruppen ab. Am stärksten war
dieser Effekt jedoch bei den Teilnehmern mit dem geringsten Einkommen.

Die Mitarbeiter kamen aus 20 verschiedenen Abteilungen und aus allen
Berufsbildern. Sie wurden zwischen 1985 und 2004 fünf Mal befragt.
Bei der Pensionierung blieb die gesundheitliche Kluft nicht nur
bestehen, sie weitete sich auch aus. Die körperliche Gesundheit
eines Siebzigjährigen mit hohem Einkommen entsprach der eines
Mitarbeiters mit geringem Einkommen, der rund acht Jahre jünger war.
In der Mitte des Lebens, lag die Kluft nur bei 4,5 Jahren. Bei den
höher bezahlten Mitarbeitern schien die Pension die psychische
Verfassung und das Wohlbefinden zu steigern. Eine ähnliche
Verbesserung konnte bei den schlechter bezahlten Mitarbeitern nicht
festgestellt werden. Obwohl vorwiegend in Büros arbeitende
Angestellte an der Studie teilnahmen, gehen die Wissenschafter davon
aus, dass diese Ergebnisse auch für andere Berufsgruppen gelten.

In Großbritannien verfügen Menschen laut BBC bei Erreichen des
Pensionsalters durchschnittlich über eine weitere Lebenserwartung
von 20 Jahren bei Frauen und zehn Jahren bei Männern. Der leitende
Wissenschafter Tarani Chandola meinte, dass immer angenommen wurde,
dass die gesundheitliche Kluft sich mit der Pensionierung verenge.
"Die Pension entspricht aber nicht dem Arbeitsleben. Die Ungleichheit
im Gesundheitsbereich verstärkt sich vielmehr noch." Eine Reihe von
Faktoren könnten die Unterschiede erklären. Dazu gehören unter
anderem Lebensgewohnheiten und Einkommen. Ein höheres Einkommen
ermögliche zum Beispiel mehr soziale Aktivitäten und eine
gesündere Ernährung.

HOHER BLUTDRUCK ENTSTEHT WAHRSCHEINLICH IM GEHIRN
NEUER BEHANDLUNGSANSATZ MIT DEM PROTEIN

Die Ursache für das Entstehen
von hohem Blutdruck könnte eher im Gehirn liegen als von Problemen
mit dem Herzen, den Nieren oder den Blutgefäßen ausgelöst werden.
Wissenschaftler der University of Bristol http://www.bristol.ac.uk[2]
hoffen, dass dieser Ansatz neue Behandlungsmöglichkeiten für eine
Krankheit ergeben könnte, von der einer von fünf Briten betroffen
ist. Die Forscher isolierten das Protein JAM-1, das weiße
Blutkörperchen zu binden und damit den Blutfluss zu behindern
scheint. Dadurch kann eine Entzündung entstehen und zu einer
schlechten Blutversorgung des Gehirns führen. Das Team um Julian
Paton geht davon aus, dass dies wiederum zu Ereignissen im Gehirn
führt, die den Blutdruck steigen lassen. Details der
Forschungsergebnisse wurden in dem Fachmagazin Hypertension
http://hyper.ahajournals.org[3] veröffentlicht.

Versuche mit Ratten zeigen, dass JAM-1 mit einem erhöhten Blutdruck
in Zusammenhang steht. Die genauen Mechanismen hinter diesem
Zusammenhang sind noch nicht bekannt. Derzeit konzentrieren sich die
Forscher laut BBC auf das menschliche Gehirn um zu weiteren
Ergebnissen zu gelangen. Laut Paton besteht die Herausforderung
darin, die Entzündungen in den Gefäßen des Gehirns zu verstehen,
damit entsprechende Medikamente entwickelt werden können. "Wir
suchen nach einer Behandlungsmöglichkeit für all jene Patienten,
die auf herkömmliche medikamentöse Behandlungsansätze nicht
ansprechen." Es ist bereits seit einiger Zeit bekannt, dass das
Gehirn den Blutdruck beeinflussen kann.

Kultur/Lifestyle, Tourismus/Reisen

VERWöHNEN SIE KöRPER UND GEIST!
DIE HISTORISCHEN STÄDTE DEUTSCHLANDS BIETEN GENüSSE DER BESONDEREN
ART Die HISTORISCHEN STÄDTE
DEUTSCHLANDS (Historic Highlights of Germany), die historischen
Glanzlichter unseres Landes, bieten Momente der Geschichte und
Kultur.
Augsburg, Erfurt, Freiburg, Heidelberg, Koblenz, Lübeck, Münster,
Potsdam, Regensburg, Rostock, Trier, Wiesbaden und Würzburg,
allesamt Städte mit einem unverwechselbaren Profil, vielfältig und
reich an regionalen Unterschieden, sind attraktive Reiseziele und
bieten eine erfrischende Vielfalt der Freizeitgestaltung.

MUSIK UND GENUSS
HEIDELBERG macht den Frühling zum Thema seines Musikfestivals
"Heidelberger Frühling". Bereits in der elften Saison zeichnet sich
die Veranstaltung vom 18.03.2007 bis 27.04.2007 durch hochkarätige
Konzerte mit international herausragenden Solisten, Ensembles und
Orchester aus und verleiht der Stadt am Neckar Festspielatmosphäre.
Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen, weitere Informationen
unter http://www.heidelberger-fruehling.de.[5]

Die Weinkulturlandschaft der Mosel bietet den passenden Rahmen für
das grenzüberschreitende "Wein & Gourmet Festival International
2007" (13.04. – 13.05.2007). Ob beim beliebten Gala-Abend
"Schäumendes Rokoko" am 14.04.2007 im Kurfürstlichen Palais in
TRIER oder bei der Veranstaltung "Wein im Schloss" am 06.05.2007 in
KOBLENZ (über 350 Spitzenweine aus dem aktuellen Jahrgang) – es
dreht sich alles um die kulinarischen Köstlichkeiten sowie den
Spitzenweinen der Region. Von mehrgängigen Menüs bis hin zu
weinkulinarischen Veranstaltungen in Winzerhöfen oder in
historischen Stätten. Weitere Informationen unter
http://www.wein-gourmetfestival.com.[6]

Preisgekrönte Produktionen aus Oper, Tanz und Schauspiel versprechen
die 111. Internationalen Maifestspiele in WIESBADEN (28.04.-
31.05.2007). Am 6. Mai 1896 wurden die ersten Maifestspiele in
Wiesbaden eröffnet. "Festspiele auf allerhöchsten Befehl" stand auf
Plakaten und Programmen: also Kaiserfestspiele! Die Tradition ist
erhalten geblieben. Ein Höhepunkt der diesjährigen Festspiele ist
Vivaldis lange verschollen geglaubte Oper "Montezuma" in einer
musikalischen Interpretation des amerikanischen Barockspezialisten
Alan Curtis mit seinen Musikern ,Il complesso Barocco' als Gastspiel
aus Lissabon. Weitere Informationen zum Programm und dem
Kartenvorverkauf sind unter http://www.staatstheater-wiesbaden.de[7]
einzusehen.

FIT IN DEN FRüHLING!
MÜNSTER gilt als die Fahrradhauptstadt Deutschlands. Das Fahrrad
bietet ideale Möglichkeiten Natur und Landschaft zu genießen und
regionaltypisch einzukehren. Ab dem 29.04.2007 ist im Münsterland
eine in ihrer Art einzigartige Themenradroute eröffnet. Die
NaturGenussRoute bietet auf einer 160km langen Strecke
Möglichkeiten, die Region mit allen Sinnen zu "erfahren". Ob
touristische Ziele und Freizeitattraktionen, ausgewählte Restaurants
und gemütliche Bauerncafés oder auch Gesundes und Leckeres aus den
zahlreichen Hofläden entlang der Route, Genuss und Erholung sind
garantiert. Ab Anfang April gibt es unter
http://www.naturgenussroute.de[8] zahlreiche Informationen und
Details zur individuellen Reiseplanung.

Radfahrer sollten sich REGENSBURG nicht entgehen lassen. Die UNESCO
-Welterbestadt Regensburg ist die Drehscheibe für Radlgäste in
Ostbayern. Hier treffen mehrere Radfernwege zusammen. Lohnenswert ist
ein Ausflug entlang des Regentalradwanderweges. Informationen zu
Streckenverläufen, Sehenswürdigkeiten, Einkehrmöglichkeiten,
Downloads u.v.m. können Radlfreunde ab sofort auf
http://www.bayernbike.de[9] erhalten, der Internetplattform für alle
Radwege in Bayern.

Sportlich zeigt sich auch WÜRZBURG. Am 13.05.2007 wird der 7.
Würzburger Stadtmarathon Teilnehmer wie Zuschauer in seinen Bann
ziehen. Entlang der rund 21km langen Rundstrecke verwandeln
zahlreiche Musikgruppen die Main-Metropole in eine einzige Party -
Sambastimmung garantiert! Ob Marathon, Halbmarathon, Staffelmarathon
oder Walking selbst Kindergartengruppen können beim Bambini-Lauf
bzw. Bambini-Marathon teilnehmen. Anmeldung und Information unter:
http://www.wuerzburg-marathon.de[10]

Der Frühling erreicht FREIBURG, die Schwarzwaldhauptstadt im
Südwesten Deutschlands, stets früher und bleibt auch etwas länger!
Auf dem altstadtnahen Schlossberg erwartet Sportbegeisterte ein
Nordic-Fitness-Park. Vier unterschiedliche Parcours, bestens
ausgeschildert und für unterschiedliche Fitnessgrade, werden allen
Ansprüchen der Nordic-Walking-Fans gerecht. Sport und Kultur lassen
sich bestens kombinieren, z.B. mit der der
Nordic-Walking-Stadtführung vorbei an den schönsten
Sehenswürdigkeiten Freiburgs. Weitere Informationen gibt es unter
http://www.freiburg.de

MINI-SONDE VEBRENNT TUMORZELLEN
MEDIKAMENT SOLL BEHANDLUNG AUCH BEI GRößEREN TUMOREN ERMöGLICHEN

Durch eine begleitende Behandlung
mit speziellen Medikamenten wollen Wissenschaftler die Erfolgsrate
der Radiofrequenz-Ablation bei Patienten mit größeren Tumoren
erhöhen. Bei der Ablationstechnologie wird das Tumorgewebe durch
eine eingeführte Sonde verbrannt. Bislang war diese Methode nur dann
erfolgreich, wenn der Tumor noch relativ klein war. Das neue Verfahren
wurde auf dem "European Congress of Radiology" in Wien vorgestellt,
auf dem mehr als 16.000 Wissenschaftler aus 92 Staaten über
Entwicklungen in der Radiologie diskutieren.

Bei der Radiofrequenz-Ablation führen Mediziner unter Kontrolle von
Ultraschall oder Computertomografie eine mehrteilige Sonde in das
Tumorgewebe des Patienten ein. Diese erhitzt das Gewebe auf bis zu
100 Grad Celsius. "Der Tumor wird also gewissermaßen verkocht", sagt
Riccardo Lencioni von der Radiologischen Klinik der Universität Pisa
gegenüber pressetext. Da diese Hitzebehandlung sehr schmerzhaft sein
kann, erfolgt sie unter Schmerzmittelgabe oder Narkose.

Bei Lebertumoren wird das Verfahren bereits seit sechs Jahren
erfolgreich angewandt – allerdings nur im Frühstadium der
Erkrankung. Bei größeren Tumoren liegt die Erfolgsrate der
Radiofrequenz-Ablation dagegen nur bei 50 Prozent. Demnach breitet
sich der Tumor bei jedem zweiten Patienten auf das Nachbargewebe aus.
Die Wissenschaftler wollen die Behandlung deshalb optimieren, indem
sie die Patienten zusätzlich mit Zytostatika behandeln. "Die
Tumorzellen, die die Radiofrequenz-Ablation überlebt haben, sind so
stark geschwächt, dass das Medikament seine Wirkung voll entfalten
und den Tumor restlos zerstören kann", sagt Lencioni. Tierversuche
hätten bereits viel versprechende Ergebnisse geliefert – eine
Pilotstudie soll nun zeigen, ob die Ergebnisse auch auf den Menschen
übertragbar sind.

TYP-1-DIABETES DURCH STAMMZELLEN RüCKGäNGIG GEMACHT
BEHANDLUNG MIT STAMMZELLEN KöNNTE DURCHBRUCH BEDEUTEN

Sao Paulo (pte/11.04.2007/10:00) – Wissenschafter der
Universidade de Sao Paulo http://www2.usp.br[2] haben eine
Transfusion von körpereigenen Stammzellen eingesetzt, um
Typ-1-Diabetes rückgängig zu machen. Menschen, die unter dieser
Krankheit leiden, benötigen regelmäßig Insulin. Nach der
Behandlung mit den Stammzellen sollen 14 von 15 neu diagnostizierten
jungen Menschen teilweise jahrelang keine Injektionen mehr benötigt
haben. Experten wie Iain Frame von Diabetes UK
http://www.diabetes.org.uk[3] warnten jedoch, dass die im Journal of
the American Medical Association veröffentlichte Studie vorläufige
und nicht schlüssige Ergebnisse aufweise.

Typ-1-Diabetes wird vom Immunsystem des Patienten verursacht, das die
Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört.
Die Forscher verabreichten den Patienten starke Medikamente zur
Unterdrückung des Immunsystems, damit sollte eine weitere
Zerstörung der Zellen verhindert werden. In der Folge erhielten die
Patienten eine Transfusion mit Stammzellen aus ihrem eigenen Blut.
Manche Patienten reagierten rascher auf die Behandlung als andere.
Die Dauer der Wirkung erwies sich ebenfalls als unterschiedlich. Ein
Patient kam 35 Monate lang ohne Insulin aus, vier weitere zumindest
21 Monate. Zwei Patienten, die erst spät auf die Behandlung
ansprachen, brauchten ein bzw. vier Monate keine Injektion.

Frühere Studien legten laut BBC nahe, dass die Behandlung mit
Stammzellen ein vielversprechender Ansatz sein könnte. Es wird
angenommen, dass die Stammzellen neue Immunzellen geschaffen haben,
die die Bauchspeicheldrüse nicht angreifen und so helfen, die noch
verbliebenen Insulin produzierenden Zellen zu schützen. Es ist
ebenso denkbar, dass sich neue Insulin produzierende Beta-Zellen
gebildet haben. Eine dritte Möglichkeit ist, dass die Behandlung
einen bisher unbekannten Mechanismus ausgelöst hat, der verhinderte,
dass die vorhandenen Beta-Zellen zerstört wurden. Es besteht die
Möglichkeit, dass die Behandlung mit Stammzellen eine große
Bedeutung erlangen könnte. Die Studie war jedoch klein und
begleitete die Patienten nicht sehr lang. Zusätzlich fand kein
Vergleich der Ergebnisse mit ähnlichen Patienten statt, die mit
einem alternativen Ansatz oder gar nicht behandelt wurden.