Archiv nach Monaten: Mai 2007

LIFE BALL UNSCHÄTZBARER BEITRAG GEGEN STIGMATISIERUNG
VON HIV-INFIZIERTEN

HIV/Aids fordert Wirtschafts- und Entwicklungspolitik

Als „unschätzbaren Beitrag gegen die Stigmatisierung
von HIV/Aids betroffenen Menschen“ bezeichnet Petra Bayr,
SPÖ-Sprecherin für globale Entwicklung, die 15. Wiederkehr des
international aufsehenerregenden Charity-Spektakels „Life Ball“ im
Wiener Rathaus. „Gery Keszler und seinem Team ist es gelungen, Aids
zum dem Thema zu machen, das es ist: Eine Krankheit, die jeden von
uns betreffen kann, und keine Randgruppen-Seuche, die eine göttliche
Strafe gegenüber gesellschaftlichen Außenseitern ist“, so Bayr.

Um der vielschichtige Problematik von HIV/Aids offensiv zu begegnen,
ist neben finanzieller – vor allem öffentlicher wie auch privater -
Unterstützung von Projekten, die Politik gefordert – besonders in der
dritten Welt, betont die Abgeordnete. „Eine der größten
Herausforderungen ist die weltweite Regelung des Zuganges zu
leistbaren Medikamenten für HIV/Aids-kranke Menschen. Es ist
politisch und ethisch nicht vertretbar, dass es eine Reihe von
Medikamenten gibt, die erkrankten Menschen ein besseres und längeres
Leben ermöglicht, diese aber keinen Zugang dazu haben, weil sie diese
individuell nicht zahlen können und in einem Land leben, das ebenfalls
keine finanziellen Ressourcen dafür hat“, beklagt Bayr den
vermeidbaren frühen Tod von abertausenden Menschen vor allem in den
Ländern des Südens und fordert dahingehend: „Beim G8-Gipfel Anfang
Juni erwarte ich mir von den europäischen VertreterInnen, dass sie
dieses Thema offensiv angehen und endlich eine vertret- und leistbare
Regelung für Generika finden!“

Bereits vor Wochen hatte Bayr einen diesbezüglichen Brief an die
deutsche Kanzlerin Angelika Merkel gerichtet und auf die
Dringlichkeit dieses Problems hingewiesen. „Allen voran HIV/Aids aber
auch Tuberkulose und Malaria sind die „Armenkrankheiten“ des 3.
Jahrtausends. Dass wir als globale Gesellschaft nicht in der Lage
sind, diese recht billig zu vermeidenden bzw. zu behandelnden
Krankheiten durch rasche politische Maßnahmen in den Griff zu
bekommen, ist eine Schande und ein Armutszeugnis für die
internationale Solidarität!“, so Bayr.

EUROPAPARLAMENT BESCHLIESST NEUE GRENZWERTE ZUR
WASSERVERSCHMUTZUNG

Gleiche und hohe Standards für alle EU-Staaten -
Österreichisches Wasserrecht stand Pate

Strassburg, 22. Mai 2007 – Mit breiter Mehrheit hat das
Europäische Parlament heute in Strassburg neue und strenge
Konzentrationsgrenzwerte für insgesamt 41 Pestizide, Schwermetalle
und andere gefährliche chemische Stoffe in Oberflächengewässern
festgelegt. Damit schließt das Parlament die letzte Lücke für einen
umfassenden Gewässerschutz in ganz Europa: "Österreich war und ist
beim Schutz des Wassers Vorbild für die Europäische Union. In der
gesamten Ausgestaltung der Wasserrahmenrichtlinie durch die
spezifischen Tochterrichtlinien steht das österreichische Wasserrecht
Modell für Europa", ist der Umweltsprecher der ÖVP- Delegation, Dr.
Richard Seeber, zufrieden mit dem Ausgang der heutigen Abstimmung.
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Die Festlegung genau definierter Grenzwerte für Verschmutzungen
von Oberflächengewässern soll das Risiko für die aquatische Fauna und
Flora und auch für die menschliche GESUNDHEIT so weit wie möglich
zurückdrängen. Zur Erreichung dieser Ziele werden Vorsorge- und
Kontrollmaßnahmen im Hinblick auf bestimmte und diffuse
Verschmutzungsquellen sowie die Umweltqualitätsnormen festgelegt.
"Die Mitgliedstaaten müssen dabei definieren, wann die Umsetzung der
bestehenden Maßnahmen überprüft werden muss oder wann neue Maßnahmen
zur Verringerung der Verschmutzung eingeführt werden müssen. Hier
wird auch auf den Umgang bei so genannten Punktquellen besonders
eingegangen, also bei Einzelverschmutzern wie beispielsweise
Unternehmen", so Seeber weiter.

"Die Festlegung eines europäischen Rechtsrahmens für den Umgang
und die Vermeidung von Verschmutzungen in Oberflächengewässern ist
nicht allein aus umweltpolitischer Sicht wichtig, sondern auch in
Hinsicht auf die Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen. Wir müssen
verhindern, dass manche Staaten laxer mit Verschmutzungsquellen oder
-situationen umgehen als andere. Die Einziehung gleicher und hoher
Standards für alle Mitgliedstaaten vermeidet das", ist Seeber
abschließend zufrieden.

THERAPIEVORTEILE BEI CHRONISCHER
POLYARTHRITIS DURCH EXTRAKTE AUS DER UNCARIA TOMENTOSA JETZT AUCH IN
DER PRAXIS BEWIESEN.

Vier Monate lang nahmen 122 Patienten mit chronischer Polyarthritis
zusätzlich zur Basistherapie dreimal täglich einen standardisierten
Extrakt aus der Wurzel der peruanischen Liane Uncaria tomentosa* ein.
Die aktuelle Auswertung einer Subgruppenanalyse unter
Praxisbedingungen zeigt eindeutige Therapievorteile: 20 Prozent der
Patienten konnten bereits nach einem Monat eine Reduktion ihres
Schmerzmittelverbrauchs um 40 Prozent verbuchen, 35 Prozent nach drei
Monaten um 60 Prozent. Auch auf die Gabe von Kortison konnte
weitgehend verzichtet werden. "Angesichts der aktuellen Datenlage
über gastrointestinale und kardiovaskuläre Nebenwirkungen der
selektiven und nichtselektiven NSAR sind nebenwirkungsarme
Alternativen mehr als wünschenswert", kommentiert Ganzheitsmediziner
Gerhard Hubmann aus Wien das Ergebnis der Untersuchung. Seiner
Beobachtung nach, konnte auch die Basistherapie besser vertragen
werden.

RüCKGANG DER SCHMERZEN, VERBESSERTE BEWEGLICHKEIT, KEINE
NEBENWIRKUNGEN
Positive Erfahrungen haben Ärzte und Patienten mit der
Zusatztherapie in Form des Uncaria tomentosa-Extrakts auch in
Oberösterreich gemacht. "Die Patienten hatten weniger Schmerzen, das
wirkt sich positiv auf den Schmerzmittelverbrauch aus. Weiters zeigen
meine Beobachtungen, dass die Entzündungsaktivität in den
betroffenen Gelenken abnimmt. Dadurch gehen die Schwellungen zurück
und das Wohlgefühl der Patienten verbessert sich", bestätigt OA Dr.
Friedrich Köppl, Rheumaambulanz im Landeskrankenhaus Vöklabruck, die
Ergebnisse. "Zudem traten keine relevanten Nebenwirkungen auf."

Auch in der Selbsteinschätzung gaben mehr als 80 Prozent der
Patienten an, das Präparat sehr gut zu vertragen, dementsprechend
gut war die Einahmekompliance. Je länger die Behandlung, desto
signifikanter der Rückgang der Schmerzen und je besser die
Gesamtbeurteilung. Kein Wunder also, dass 75 % der Patienten auch
nach Ablauf der Anwendungsbeobachtung die Therapie fortsetzen.
.

DAS WIRKPRINZIP
Der positive Effekt wird auf die im Präparat enthaltenen
Bitterstoffe – so genannte pentazyklischen Oxindolalkaloide (POA) -
zurückgeführt und beruht auf zwei unterschiedlichen Ansätzen:
* POA wirken direkt auf das unspezifische Immunsystem: Sie steigern
die Abwehrleistung von Zellen des RES und hemmen gleichzeitig die
Freisetzung von TNF-alpha, IL-1 und IL-6 aus aktivierten Makrophagen.
* POA wirken indirekt auf das spezifische Immunsystem: Sie steigern
die Proliferation ruhender T- und B-Lymphozyten durch einen
Lymphozytenwachstumsfaktor (LGF) und hemmen gleichzeitig die
Proliferation hoch aktivierter und transformierter T- und
B-Lymphozyten.

Diese Wirkmechanismen ermöglichen prinzipiell den Einsatz bei
Krankheiten, deren Ursache eine Unterfunktion der angeborenen
Abwehrmechanismen sind oder eine Fehlfunktion des spezifischen
Immunsystems, sowie bei Krankheiten, in deren Verlauf oder durch
deren Therapie es zu solchen Fehlfunktionen kommt. "Die besten
Resultate erzielt man bei Patienten, deren Immunsystem noch reagieren
kann", erklärt Ganzheitsmediziner Dr. Gerhard Hubmann. "So ist es oft
möglich, Entzündungsschübe abzufangen. Auch zur Remissionserhaltung
wirkt dieses Medikament bei Patienten mit chronischer Polyarthritis
gut."

Weitere Infos: http://www.uncaria.at .

* für Fachmedien: Der standardisierte Extrakt aus Uncaria tomentosa
ist in dem Medikament Krallendorn®, rezeptpflichtig enthalten (als
einzig zugelassenes Präparat mit diesem Wirkstoff). (Ende)

Deutschlands größtes Schulsport-Förderprojekt "Fit am
Ball – Der Schul-Cup von funny-frisch" wirbt jetzt auch in Österreich
für eine gesunde Lebensweise. Wissenschaftler der Universität Wien
adaptierten das vom Kölner Chips-Hersteller Intersnack
("funny-frisch", "Chio") finanzierte Programm zur Prävention von
Übergewicht im Kindes- und Jugendalter in einer "Pilotphase" für 23
Volksschulen in Wien. 2008 soll "Fit am Ball" (Entwicklung und
Umsetzung in Deutschland: Deutsche Sporthochschule Köln) auf ganz
Österreich ausgeweitet werden. Ziel des Projektes, an dem in
Deutschland seit 2003 bereits über 1.200 Schulen mit mehr als 40.000
Kindern teilnehmen, ist die Förderung eines aktiven Lebensstils mit
einer "freudvollen Einstellung zu regelmäßiger Bewegung und Spaß an
Sport" (Projektleiter Prof. h. c. Dr. Jürgen Buschmann). So soll
Übergewicht nachhaltig vorgebeugt werden. Verbote einzelner
Lebensmittel lehnt "Fit am Ball" (Motto: "Don't diet – be active!")
hingegen ab, da diese nach Einschätzung der Wissenschaftler zu
krankhaften Ess-Störungen führen könnten. "Fit am Ball" wird in
Deutschland und Österreich von zahlreichen Bundesliga-Vereinen,
Spitzensportlern und anderen Prominenten (darunter Otto Rehhagel, Dr.
Heiner Geißler, Lukas Podolski, Andreas Herzog) unterstützt. Mit Blick
auf die kommende Fußball-EM in Österreich und der Schweiz ist für 2008
eine gemeinsame Kampagne in Deutschland und Österreich für mehr
Bewegung in der Schule geplant.

ALTERNATIVE BEHANDLUNGSMETHODEN BEI KREBS
Ernährung aus der Sicht der westlichen und traditionell
chinesischen Medizin

Als zusätzliche Behandlungsmöglichkeit gewinnt die
Alternativmedizin bei Krebserkrankungen immer mehr an Bedeutung.
Durch spezielle Diäten und mithilfe der traditionellen chinesischen
Medizin (TCM) können in Ergänzung zur Schulmedizin gute Erfolge
erzielt werden.

Gesundheit

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KLIMAWANDEL-PREIS 2007

Im Rahmen der Ausstellung "Die
Umweltchecker" laden das ZOOM Kindermuseum und die Österreichischen
Bundesforste (ÖBf) zu einem Wettbewerb zum Thema Nachhaltigkeit und
Klimawandel ein. Gesucht ist die beste Idee für "Eine-Minute-Holz" -
jener Holzmenge, die zugleich der Hauptpreis des Wettbewerbs ist.
Eine Jury unter dem Vorsitz der Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb
ermittelt den Gewinner/die Gewinnerin.

Umweltschutz, erneuerbare Energien und die Zukunft der Welt gehen
alle etwas an. In der aktuellen Ausstellung des ZOOM Kindermuseums
"Die Umweltchecker" erleben Kinder spielerisch in einem riesigen
Umweltlabor, wie sie selbst mit kleinen Dingen des Alltags
Veränderungen bewirken können. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema
Nachhaltigkeit. Die Österreichischen Bundesforste zeigen mit einem
rund 50 Festmeter umfassenden Holzkubus im Hof des MQ, wie viel
nutzbares Holz in Österreich pro Minute wächst. Der Holzstoß steht
als Symbol für nachwachsende Ressourcen und die nachhaltige Nutzung
des Waldes. "Beim Umgang mit der Natur ist es unser oberstes Prinzip,
nur so viel Rohstoff zu entnehmen, wie auch wieder nachwächst",
erklärt ÖBf-Vorstand Georg Erlacher die Haltung des Unternehmens.

Um auch diesen Holzkubus nachhaltig zu nutzen und zu neuen Ideen im
Umgang mit natürlichen Ressourcen anzuregen, haben das ZOOM
Kindermuseum und die ÖBf den "Klimawandel-Preis 2007" ausgeschrieben.
"In der Ausstellung zeigen wir den Kindern, dass Umweltschutz und
Nachhaltigkeit sehr viele Facetten haben und dass viel Fantasie und
Kreativität gefragt sind, um Lösungen für die großen Umwelt- und
Klimaprobleme zu finden. Mit dem "Klimawandel-Preis 2007" möchten wir
nun originelle und kreative Ideen auszeichnen.", sagt Elisabeth
Menasse-Wiesbauer, Direktorin des ZOOM Kindermuseum.