Archiv nach Monaten: Juni 2007

29 JUNGE SCHMERZFORSCHER BEWERBEN SICH UM EUROPÄISCHEN
SCHMERZPREIS, DEN EFIC GRÜNENTHAL GRANT

Die europäische
Schmerzgesellschaft EFIC (European Federation of Chapters of the
International Association for the Study of Pain, IASP) und das
pharmazeutische Unternehmen Grünenthal vergeben einmal jährlich
Forschungsstipendien an junge, international ausgerichtete
Schmerzforscher. Sie honorieren exzellente Arbeiten, die sich mit den
Schmerzmechanismen sowie der innovativen klinischen Schmerzforschung
beschäftigen. In diesem Jahr haben 29 junge Wissenschaftler aus 8
Ländern Ihre Bewerbung um den mit insgesamt EUR 100.000 dotierten
Förderpreis eingereicht.

Professor Marshall Devor, Ph.D., von der Hebräischen Universität
in Jerusalem und Vorsitzender des EFIC Forschungs-Komitees, über den
Schmerzpreis: "Die europäische Schmerzgesellschaft EFIC, der
europäische Verband der Sektionen der IASP, verleiht jährlich
gemeinsam mit Grünenthal Stipendien auf dem Gebiet der
Schmerzwissenschaft und Medizin. Diese Stipendien sollen jungen
europäischen Wissenschaftlern helfen, innovative und experimentelle
klinische Schmerzforschung auf höchstem Niveau durchzuführen."

Im nächsten Schritt bewertet das EFIC Forschungs-Komitee die
eingegangenen Bewerbungen. Die Bekanntgabe der Preisträger des Grants
erfolgt im Sommer.
Die EFIC

Die Schmerzgesellschaft EFIC, Europäischer Verband der Sektionen
der Internationalen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (IASP,
International Association for the Study of Pain), ist eine
fachübergreifende, wissenschaftliche Gesellschaft im Bereich
Schmerzwissenschaft und Medizin. Die Mitglieder setzen sich aus 29
Sektionen der IASP zusammen, die insgesamt 33 Länder umfasst.
Gegründet im Jahr 1993, zählt die EFIC heute circa 18.000
Wissenschaftler, Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Psychologen
und andere Gesundheitsexperten aus ganz Europa zu ihren Mitgliedern.

Die EFIC fördert die Schmerzforschung und bemüht sich um
Information der Öffentlichkeit. Sie fördert neue Ansätze und Konzepte
im Bereich der Schmerzforschung und -behandlung. www.efic.org/

TABAK TAUSENDMAL RADIOAKTIVER ALS BLäTTER VON TSCHERNOBYL
MEDIZINER WARNEN VOR DEN \"UNBEKANNTEN\" GIFTEN DER ZIGARETTEN

Thessaloniki - Griechische
Forscher haben entdeckt, dass Zigarettentabak stärker radioaktiv
strahlt, als Blätter in Tschernobyl. Konkret geht es um die
natürliche Belastung des Tabaks mit Polonium und Radium. Nach
Untersuchungen des Forschers Constantin Papastefanou von der
Aristoteles Universität in Thessaloniki http://www.auth.gr , ist
die Radioaktivität bis zu tausend Mal höher als jene durch
Caesium-137 in Blättern von Tschernobyl, berichtet das
Wissenschaftsmagazin New Scientist.

Papastefanou interessierte sich insbesondere dafür, wie viel
Radioaktivität ein Raucher, der 30 Zigaretten pro Tag raucht, zu
sich nimmt. Dabei ergab sich eine Dosis von 251 Micro-Sieverts pro
Jahr, verglichen mit 0,199 aus den Blättern rund um das ukrainische
Kernkraftwerk. Obwohl die Radioaktivitätsbelastung aus dem
Tabakgenuss nur etwa zehn Prozent der normalen Strahlungen, der ein
Mensch aus natürlichen Quellen ausgesetzt ist, ausmacht, warnt der
Forscher vor den Schäden. "Viele Wissenschaftler gehen sogar davon
aus, dass der Krebstod bei Rauchern durch diese Radioaktivität
hervorgerufen wird - und nicht durch Nikotin und Teer", meint der
Wissenschaftler.

"Tatsächlich wird bei der Vielzahl der im Tabakrauch gefundenen
Schadstoffe häufig eine Klasse übersehen - und das sind die
radioaktiven Substanzen", erklärt der Matthias Risch, Professor für
Umwelttechnik und Physik von der Fachhochschule Augsburg
http://www.fh-augsburg.de im pressetext-Interview. "Dass das
radioaktive Isotop Polonium 210 in Tabakpflanzen enthalten ist, haben
britische Forscher 1965 nachgewiesen." Etwa 25 Jahre später
entdeckten finnische Forscher auch Plutonium im Tabak. Was viele
Menschen nicht wissen, ist die Tatsache, dass auch Passivraucher
davon betroffen sind, erklärt der Mediziner. "Die meiste
Radioaktivität - etwa 30 Prozent - geht in den Nebenstromrauch. Rund
20 Prozent gehen in die Asche. "Ein starker Raucher verpasst seinen
Bronchien jedenfalls die gleiche Strahlenmenge, die bei 250
Röntgenaufnahmen in der Lunge entstehen würde", führt der Experte
aus.

Polonium verflüchtigt sich in der brennenden Zigarette bei 600 bis
800 Grad Celsius. 30 bis 50 Prozent des Stoffes gelangen so in den
inhalierten Rauch. Die strahlenden Teilchen setzen sich
hauptsächlich in den äußeren Lungengeweben, vor allem in den
Schleimhäuten der Bronchien fest. Bei Rauchern ist die dort
gemessene Radioaktivität bis zu hundertmal höher als im Rest der
Lunge. Mediziner sind überzeugt, dass die Strahlendosis von 80
Millirem, die ein durchschnittlicher Raucher in zehn Jahren aufnimmt,
zum Wuchern von bösartigen Tumoren führen kann. Das Polonium gelangt
sowohl über den Phosphatdünger als auch über die Luft in die
Tabakpflanze.

LIFE BALL IN WIEN: POKERSTARS ÜBERGIBT INSGESAMT EINE
$200.000- SPENDE AN AIDS LIFE, DEM VERANSTALTER DES
GRÖSSTEN AIDS-CHARITY-EVENTS IN EUROPA

Pokerprofis und Prominente spielten in feierlichem Ambiente für
den guten Zweck

Mit mehr als 9 Millionen registrierten Usern engagierte sich der
weltweit größte Online-Pokerraum PokerStars als einer der
Hauptsponsoren auf dem Life Ball, der am 26. Mai im Wiener Rathaus
zum 15. Mal stattfand. PokerStars spendete dabei an den Life Ball
insgesamt mehr als 200.000 US-Dollar. Die Gelder kommen nationalen
und internationalen Hilfsprojekten, wie der American Foundation for
Aids Research (amfAR) zu Gute.

Tausende von Menschen - darunter auch zahlreiche Promis wie Sharon
Stone
und Nadja Auermann - hatten sich vor dem Wiener Rathausplatz zum
Life Ball eingefunden, um einen phantastischen Abend zu verbringen und
den Kampf gegen AIDS zu unterstützen. Den Zuschauern wurde ein
beeindruckendes Rahmenprogramm geboten: Neben einer Fashion-Show des
New Yorker Designerduos Heatherette traten auch die Scissor Sisters
und die No Angels vor einem begeisterten Publikum auf.

Während des Life Balls organisierte PokerStars zudem ein
Charity-Pokerturnier mit Starbesetzung, bei dem um eine
100.000-US-Dollar-Spende gepokert wurde. Mit dabei waren u. a.
Spaßkanone Elton, Pro7-Moderatorin Sonya Kraus, Gründer des Life
Balls Gery Keszler, die US-Schauspieerin Daniella Sea und Pokerprofi
Marcel Luske. Auch drei PokerStars-Spieler, die sich zuvor ein Life
Ball-Preispaket erpokert hatten, durften am Promi-Tisch nicht fehlen.

Gery Keszler, Initiator und Organisator des Events, konnte letzten
Endes das Charity-Turnier für sich entscheiden. Somit nahm er den
Spendenscheck in Höhe von 100.000 US-Dollar, der ihm von PokerStars
überreicht wurde, strahlend selbst in Empfang. PokerStars hatte als
einer der Hauptsponsoren und exklusiver Pokerpartner des diesjährigen
Life Balls bereits im Vorfeld mit verschiedenen
AIDS-Charity-Onlineturnieren über 100.000 US-Dollar an Spendengeldern
gesammelt. Insgesamt konnte PokerStars mehr als 200.000 US-Dollar an
die Verantwortlichen der Benefizveranstaltung übergeben. Die
Spendensumme wird nationalen und internationalen AIDS-Hilfsprojekten
zugute kommen.

Über PokerStars

Mit über 9 Millionen registrierten Benutzern ist PokerStars (
www.pokerstars.de ) der größte und innovativste Online-Pokerraum
der Welt. PokerStars hat bis zum heutigen Tage weltweit über 10
Milliarden Hände ausgeteilt und über 50 Millionen Turniere online
veranstaltet. PokerStars ist ein offizielles Mitglied der World Poker
Tour (WPT), der Titelsponsor der European Poker Tour (EPT) und des
Caribbean Adventure (PCA).

GREENPEACE WARNT VOR WIRTSCHAFTLICHEN AUSWIRKUNGEN DES
BIER-BOYKOTTS

Brauereien sollen sich an Boxmark und das Land Steiermark
wenden

Wien/Graz - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt
die österreichischen Brauereien vor dem in Ungarn von einigen
Organisationen gestarteten Boykott von österreichischem Bier. “Dieser
Boykott ist in Ungarn absolut ernst gemeint und kann zu einem massiven
Schaden für österreichische Brauereien führen”, warnt
Greenpeace-Chemiker Herwig Schuster, “Bereits der französische
Lebensmittelriese Danone ist vor einigen Jahren an einem
Konsumentenboykott in Ungarn gescheitert.” Greenpeace empfiehlt den
heimischen Brauereien dringend, sich direkt an die steiermärkische
Landesregierung und die Lederfabrik Boxmark in Feldbach zu wenden, um
einen größeren Schaden für die heimische Bierwirtschaft abzuwenden.
Greenpeace selbst unterstützt den Boykott nicht, zeigt jedoch großes
Verständnis dafür. Schließlich hat Österreich zur Zeit der
französischen Atomwaffentest in der 1990-Jahren genau das gleiche mit
französischen Produkten gemacht.