Archiv nach Monaten: September 2007

Patienten berichten von einer deutlichen Verbesserung

Akupunktur ist wirksamer in der Behandlung von Rückenschmerzen als herkömmliche Behandlungsansätze. Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum http://www.ruhr-uni-bochum.de haben nachgewiesen, dass fast die Hälfte der behandelten Patienten eine Erleichterung der Schmerzen verspürte. Die in den Archives of Internal Medicine http://archinte.ama-assn.org veröffentlichte Studie legt aber auch nahe, dass unechte Akupunktur fast genau so gut wirkt wie die echte. Im Gegensatz dazu fühlte sich nur ein Viertel der Teilnehmer, die mit Medikamenten und anderen herkömmlichen Ansätzen behandelt wurden besser.

Das Team um Heinz Endres geht davon aus, dass damit bewiesen ist, dass der Körper positiv auf jeden kleinen Nadelstich reagiert. Es sei auch denkbar, dass Akupunktur einen Placebo-Effekt auslöst. Eine Theorie nimmt an, dass die Übermittlung von Schmerzgefühlen an das Gehirn durch eine neue Stimulierung unterbrochen werden kann. Endres ist davon überzeugt, dass die Akupunktur eine viel versprechende und wirksame Möglichkeit zur Behandlung von chronischen Rückenschmerzen ist. “Bei den Patienten verringerte sich nicht nur die Intensität des Schmerzes. Sie berichteten auch, dass die körperlichen Einschränkungen durch den Schmerz geringer wurden und damit ihre Lebensqualität wieder stieg.”

An der aktuellen Studie nahmen mehr als 1.100 Patienten teilt. Sie wurden entweder mit herkömmlichen Verfahren behandelt, erhielten eine echte oder eine unechte Akupunktur. Bei der unechten Akupunktur wurden die Nadeln weniger tief gestochen als bei der echten. Sie wurden weder an jenen Punkten eingesetzt, die normalerweise eine Wirkung versprechen, noch beeinflusst oder gedreht. Nach sechs Monaten berichteten 47 Prozent der Teilnehmer der echten Akupunktur-Gruppe von einer deutlichen Verbesserung ihrer Schmerz-Symptome. In der zweiten Akupunktur-Gruppe waren es 44 Prozent. Nur 27 Prozent der dritten, konventionell behandelten Gruppe fühlte sich deutlich besser.

Laut BBC gehen Experten davon aus, dass 85 Prozent der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens an Rückenschmerzen leiden. Die Ergebnisse der neuen Studie bestätigen die Schlussfolgerungen von zwei Untersuchungen, die im vergangenen Jahr im British Medical Journal http://www.bmj.com veröffentlicht wurden. Sie stellten fest, dass eine kurze Behandlung mit Akupunktur bei Kreuzschmerzen tatsächlich hilft.

Um 450 begannen die Alemannen in Vorarlberg Siedlungen zu gründen und die rätoromanische Bevölkerung zurückzudrängen. Zwischen 610 und 612 wirkten die irischen Missionare Gallus und Kolumban in Vorarlberg und bekehrten die Bevölkerung zum Christentum. Im Jahr 719 wurde das Kloster St. Gallen gegründet, das auch für die Seelsorge in Vorarlberg zuständig war und das Land über Jahrhunderte prägte. In dieser Zeit geriet Vorarlberg auch unter die Herrschaft der Franken und wurde 843 Teil des Ostfränkischen Reiches.

Rosentaler Carnica Honig, Jauntaler Hadn und Metnitztaler Wild

Die bisher mit dem Prädikat GENUSS REGION ÖSTERREICH ausgezeichneten Spezialitäten - Gailtaler Almkäse und Gailtaler Speck, Gurktaler Luftgeselchter Speck, Lavanttaler Apfelmost, Görtschitztaler Milch, Jauntaler Salami, Mölltal-Glockner Lamm und Nockberge Almrind - haben sich erfolgreich als kulinarische Botschafter Kärntens etabliert. Mit dem Rostentaler Carnica Honig, dem Jauntaler Hadn und dem Metnitztaler Wild erweitern wir das kulinarische Spektrum des Genusslandes Kärnten um drei weitere Genussregionen.” Das erklärte Sektionsleiterin Edith Klauser heute, Montag, bei der Aufnahme der drei Kärntner Spezialitäten in die GENUSS REGION ÖSTERREICH mit Landesrat Josef Martinz im Rahmen der Klagenfurter Messe.

Die von Lebensministerium, Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH und den Bundesländern 2005 gestartete Initiative GENUSS REGION ÖSTERREICH stellt die Vielfalt an hochwertigen regionalen Spezialitäten und die Kulturlandschaften, in denen sie ihren Ursprung haben, in den Mittelpunkt. Basis für die Auszeichnung ist, dass die Produkte für die einzelnen Regionen typisch sind, nach traditionellen Methoden und Rezepten verarbeitet werden und die regionale Esskultur prägen. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Verankerung der Produkte in der lokalen Gastronomie sowie die Vermarktung vor Ort - etwa durch Ab-Hof-Verkauf oder andere Angebote.

DIE NEUEN GENUSS REGIONEN IN KÄRNTEN

Heimat des Rosentaler Carnica Honigs Das Rosental umfasst jenen Teil Südkärntens entlang der Drau, wo die Bienenhaltung und -zucht lange Tradition hat. Die Carnica Biene ist seit Jahrhunderten dort beheimatet und gibt der Region ihren Namen. Die flächendeckende Kleinimkerei ist gut für den Naturschutz und steigert die regionale Wertschöpfung. Der mittlerweile bis über die Grenzen hinaus bekannte Rosentaler Waldhonig schmeckt kräftig, würzig, etwas herb und hat wenig Süßkraft. Der Blütenhonig duftet nach Wiesensalbei. GENUSS REGION ÖSTERREICH empfiehlt dieses seit mehr als 5.000 Jahren bekannte “Volksheilmittel” als Energielieferant für Geist und Körper.

Heimat des Jauntaler Hadn Im Südosten Kärntens ist der “Jauntaler Hadn” - eine besondere Buchweizensorte - beheimatet. Er gedeiht auf kargstem Boden, zeichnet sich durch seine kurze Vegetationszeit aus und ist reich an Kalium, Eisen, Kalzium, Magnesium und Vitaminen. Zentrum des Hadn-Anbaus ist die Gemeinde Neuhaus, wo er auch in der Küche eine wichtige Rolle spielt. Vom Sterz über Nudeln bis hin zu den berühmten Hadnmehlknödeln oder der beliebten Hadntorte bietet diese neue GENUSS REGION ÖSTERREICH Feinschmeckern eine wahre Gaumenfreude.

Heimat des Metnitztaler Wilds Das Metnitztal, das sich über die Gemeinden Friesach und Metnitz erstreckt, ist die älteste und größte Hegegemeinschaft Kärntens und gehört zum so genannten “Hemmaland”. Seit 2001 spielt das Wild in der lokalen Küche eine bedeutende Rolle. Verantwortlich dafür sind neun Gastronomen, die in Kooperation mit der Kärntner Jägerschaft und dem Wildhandel die “Hemmaland Wildwirte” gegründet haben. Die Initiative will auch den “Ab Wald Verkauf” über die Jägerschaft forcieren, denn nirgendwo kann Wildfleisch frischer und günstiger bezogen werden als bei den heimischen Jägern. Wildfleisch aus der Genussregion “Metnitztaler Wild” ist fettarm, reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. GENUSS REGION ÖSTERREICH lädt zum Verkosten dieser Spezialität ein.

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OAN

"Fieber ist die natürliche Antwort des Körpers auf eine Infektion oder eine Entzündung", so Ganzheitsmediziner Ralf Kleef, Leiter des Instituts für Wärme- und Immuntherapie in Wien. "Und sollte bis zu einer Temperatur von 40 Grad Celsius nicht mit Medikamenten unterdrückt werden." Denn: Fieber ist nicht als lästiges Krankheitssymptom zu sehen, das am besten zu bekämpfen ist, sondern als zeitlich befristetes physiologisches, insbesondere immunologisches Sonderprogramm, das die Natur für außergewöhnliche akute Herausforderungen ( z.B. Infektionen) entwickelt hat. Und dass die Abwehrkraft im Körper erhöht. Kleef: "Dieser natürliche Selbstheilungs-Mechanismus kann auch bei chronischen Erkrankungen durch physikalische Erwärmung, passive Ganzkörperhyperthermie genannt, zu einem bedeutenden Teil nachvollzogen und genutzt werden." Das gilt sowohl für Erwachsene, als auch für Kinder.

   Dennoch geraten besonders Eltern in Panik, wenn ihre Sprösslinge auf Infekte mit Fieber reagieren. Aufklärung ist dringend notwendig! Aus diesem Grunde veranstaltet die Akademie für Ganzheitsmedizin Freitag, 7. September, 16 bis 17.30 Uhr, einen Infonachmittag:
"Fieber - vom heilsamen Umgang mit Wärme" und "Das fiebernde Kind" - die Titel der Vorträge. Die Referenten sind: Dr. Ralf Kleef und Kinderarzt Dr. Rene Madeleyn, Kinderabteilung der Filderklinik Filderstadt. Moderiert wird der Vortragsnachmittag von Barbara Stöckl.

   Der Eintritt ist frei, Anmeldung nicht erforderlich.

Ort: Universitätsklinik Wien, Hörsäle "Am Südgarten" im AKH,
     Hörsaal A, Währinger Gürtel 18 - 20, 1090 Wien