Archiv nach Monaten: Oktober 2007

Nur Süd- und Ostasien bilden eine Ausnahme

American Heart Association

Die Menschen werden in allen Teilen der Welt dicker. Mögliche Ausnahmen sind nur Süd- und Ostasien. Zu diesem Ergebnis kommt die Bestandsaufnahme, die im Rahmen des International Day for the Evaluation of Obesity (IDEA) durchgeführt worden ist. Zwischen der Hälfte und Zweidrittel der Frauen und Männer in 63 Ländern auf fünf Kontinenten waren 2006 übergewichtig oder fettleibig. An der in Circulation http://circ.ahajournals.org veröffentlichten Studie nahmen mehr als 168.000 Menschen teil, Bürger aus den USA wurden allerdings nicht berücksichtigt. Experten halten diese Ergebnisse für sehr beunruhigend. Übergewicht erhöht das Risiko von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und anderen Erkrankungen wie einiger Formen von Krebs.

Die IDEA-Studie konzentrierte sich auf zwei Parameter zur Feststellung von Übergewicht – den Bauchumfang und den BMI. Ein BMI über 25 gilt als Übergewicht, über 30 als fettleibig. Nur sieben Prozent der Menschen in Ostasien waren fettleibig. In Kanada waren 36 Prozent der Patienten, die einen Arzt besuchten, fettleibig. 38 Prozent der Frauen im Mittleren Osten und 40 Prozent in Südafrika waren ebenfalls fettleibig. Kanada und Südafrika waren führend beim Prozentsatz von Übergewichtigen. In Kanada lag der durchschnittliche BMI bei Frauen und Männern bei 29. Den gleichen Wert erreichten die südafrikanischen Frauen. Männer in Nordeuropa wiesen einen durchschnittlichen BMI von 27 auf, Frauen von 26. In Südeuropa lag der BMI im Durchschnitt bei 28. Australische Männer erreichten ebenfalls einen Wert von 28, die Frauen einen von 27,5. Im gleichen Bereich befand sich Lateinamerika mit einem Wert knapp unter 28. Der Bauchumfang war ebenfalls hoch. 56 Prozent der Männer und 71 Prozent der Frauen, haben

zuviel.

 Wien  – Vorträge namhafter Experten rund um das Thema Rheuma stehen Mittwoch, 28. November, von 9.30 bis 17.30 Uhr auf dem Veranstaltungsprogramm des Wiener Rathauses: "Methotrexat & Co" (10.15 Uhr), "Rheumachirurgie" (12 Uhr), "Ernährung bei Rheuma und Gicht" (14 Uhr) oder "Fangotherapie bei rheumatischen Erkrankungen" (16 Uhr). Das Round Table Gespräch, 13 – 14 Uhr, dreht sich heuer um die Rheumatherapie im Spannungsfeld der Schul- und Komplementärmedizin. Den ganzen Tag über werden die verschiedenen rheumatischen Formen wie Arthritis, Gicht, Arthrose, entzündliches Weichteilrheuma, Psoriasis Arthritis, Morbus Bechterew, Fibromyalgie-Syndrom und auch die juvenile Polyarthritis besprochen.

Während der gesamten Veranstaltung haben Besucher die Gelegenheit, sich auf der Gesundheitsstraße gesundheitlich durchchecken zu lassen.

   Das genaue Programm auf: www.gesundegelenke.at. Info per Telefon:
0664 408 18 19, Agentur für Gesundheit und Kommunikation.

Gesundheitsartikel

haushalt.oan.at

Weana

Anzahl der Todesopfer bleibt aber trotzdem gleich

Die afrikanischen Länder südlich der Sahara machen deutliche Fortschritte in der Bekämpfung der Malaria. Zu diesem Ergebnis sind neue Statistiken der Unicef http://www.unicef.org und der Weltgesundheitsorganisation http://www.who.int gekommen. Die Verteilung der Moskitonetze, die allgemein als wirksamste Möglichkeit der Prävention angesehen wird, hat in dieser Region deutlich zugenommen. Der Unicef-Bericht weist aber auch nach, dass weniger Kinder Zugang zu einer medizinischen Versorgung bekommen. Jährlich sterben rund 800.000 afrikanische Kinder unter fünf Jahren an Malaria.

Studien weisen laut BBC nach, dass die Anzahl der Todesopfer in jenen Ländern um die Hälfte gesunken ist, in denen Moskitonetze eingesetzt werden. Die Studie des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen zeigt, dass sich die jährlichen Produktionszahlen bei Moskitonetzen mehr als verdoppelt haben. Seit dem Jahr 2000 haben 16 der 20 beobachteten Länder die Anzahl der verteilten Netze verdreifacht. In Gambia hat jetzt die Hälfte aller Kinder ein Moskitonetz. In Äthiopien wurden allein in den letzten beiden Jahren 19 Millionen Netze verteilt.

Auch wenn Unicef und WHO sich über diese Erfolge freuen, die Anzahl der Todesopfer bleibt gleich. Ein Grund dafür ist, dass weniger erkrankte Kinder Zugang zu den lebensrettenden Medikamenten haben. Die meisten afrikanischen Länder sind der Empfehlung der WHO gefolgt, und haben ältere Behandlungsverfahren eingestellt, die unwirksam geworden waren. Sie wurden bis jetzt jedoch nicht durch die neuen, teureren Medikamente ersetzt. Die WHO geht davon aus, dass das Ansteigen der Produktion bald dazu führen wird, dass die Preise sinken.

Wieder einmal verlangt – Zum Abschluss der 4. Europäischen Konferenz „Tabak oder Gesundheit“ 2007 in Basel forderten mehr als 500 Fachleute aus 62 Ländern einen konsequenten Schutz vor Passivrauchen.


Rauchfreie öffentlich zugängliche Innenräume können ohne Ausnahmen wie etwa Rauchräume problemlos eingeführt werden. Sie stossen sogar bei Rauchenden auf breite Zustimmung. Dies erklärte der frühere norwegische Gesundheitsminister Dagfinn Høybråten an der Konferenz in Basel.

Wenn aber Gesetze zum Schutz vor Passivrauchen Ausnahmebewilligungen enthalten, sind die Gesetze schwierig durchzusetzen und verursachen grossen bürokratischen Aufwand, sagte Høybråten und verwies auf die in Norwegen gemachten Erfahrungen. Dort sind seit Juni 2004 alle Arbeitsplätze inklusive Restaurants und Bars rauchfrei, Rauchräume sind nicht vorgesehen.

Ein zentraler Diskussionspunkt an der Konferenz waren zudem die unterschiedlichen Auswirkungen des Tabakkonsums auf Raucher und Raucherinnen. So reagieren Raucherinnen stärker auf das Nikotin, die im Tabakrauch enthaltenen Stoffe richten im Körper von Frauen vergleichsweise grössere Schäden an als bei Männern. Diesen geschlechtsspezifischen Unterschieden muss künftig in Tabakforschung und -prävention vermehrt Rechnung getragen werden.

Bezüglich der Debatte über rauchlose Tabakwaren waren sich die Fachleute in zwei Punkten einig: Zum einen sind klare gesetzliche Regelungen eine Voraussetzung, damit rauchlose Tabakwaren so wenig Schadstoffe wie nur möglich enthalten. Zum anderen ist zu verhindern, dass noch mehr Menschen nikotinsüchtig werden, falls rauchlose Tabakwaren auch für den europäischen Markt zugelassen werden sollten.

Völlig ungeeignet sind rauchlose Tabakwaren für einen Rauchstopp. Hier stehen medizinisch geprüfte nikotinhaltige Medikamente zur Verfügung. Ausserdem stimmten die Expertinnen und Experten für Tabakprävention darin überein, dass für einen erfolgreichen Rauchstopp jeweils von der persönlichen Situation auszugehen ist. So spielen das Alter und die Nikotinabhängigkeit, aber auch die Frage einer möglichen Depression eine entscheidende Rolle beim Rauchstopp.

In der Resolution zur 4. Europäischen Konferenz "Tabak oder Gesundheit" 2007 verlangten die Fachleute von fünf Kontinenten neben dem konsequenten Schutz vor Passivrauchen unter anderem eine regelmässige Erhöhung der Tabaksteuern. Die internationale Konferenz wurde von der Krebsliga Schweiz in Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebsgesellschaft organisiert, im Auftrag der Vereinigung Europäischer Krebsligen.

www.geschafft.at

OAN

Paznauner Almkäse und Nordtiroler Grauvieh Almochs sind nun Tiroler Genußregionen

Der Paznauner Almkäse und der Nordtiroler Grauvieh Almochs dürfen sich ab sofort zur GENUSS REGION ÖSTERREICH zählen. Indem die GENUSS REGION ÖSTERREICH wächst, wächst auch das Bewusstsein von Landwirten und Konsumenten für Qualität.

Mit der Prämierung des Paznauner Almkäse und des Nordtiroler Grauvieh Almochs beherbergt Tirol inzwischen zehn Genussregionen. In den beiden vorangegangenen Jahren der Initiative wurden die Stanzer Zwetschke, der Oberländer Apfel, das Nordtiroler Gemüse, der Zillertaler Heumilchkäse, die Wildschönauer Krautingerrübe, der Kaiserwinkl Heumilchkäse und das Osttiroler Berglamm ausgezeichnet. Bis Jahresende wird die Genuss-Landkarte Österreichs laut BM Pröll 85 Regionen zählen.

Die neuen Genussregionen Tirols

Im Westen Tirols gelegen erstreckt sich das Paznaun mit einer Länge von 30 km bis an die Silvretta. Der Paznauner Almkäse wird aus roher, hartkäserei-tauglicher Tal- und Almmilch hergestellt. Die saftigen Wiesen im paradiesischen Wandergebiet des Paznauns bieten beste Gräser für die Fütterung der Milchkühe.

Das Fleisch des Nordtiroler Grauvieh Almochs ist mit seinem typischen Aroma und der feinen Struktur ein wirkliches Schmankerl. Schon vor 3000 Jahren wurde diese Rasse in den Alpenländern gehalten. Die harten Umweltbedingungen in dieser Region sorgten dafür, dass sich nur die gesündesten und stärksten Tiere durchsetzen konnten. Diese Tatsache schlägt sich heute in der ganz besonderen Fleischqualität dieses Produkts nieder.

Die Allianz für starke Regionen

Die "Allianz für starke Regionen", die zur Unterstützung der Kampagne "GENUSS REGION ÖSTERREICH" von AMA und Lebensministerium im Frühjahr 2005 gegründet wurde, tritt für die Förderung von Qualitätsprodukten aus Österreich ein. Durch den Zusammenschluss von Partnern auf verschiedenen Ebenen der Lebensmittelerzeugung, von der Produktion bis hin zum Verkauf, sollen höchste Lebensmittelstandards für regionale Produkte erreicht werden.

Mit der Unterstützung tatkräftiger Partner aus dem Lebensmitteleinzelhandel wie ADEG, BILLA, SPAR, Hofer und Zielpunkt, sowie den Lebensmittelverarbeitern Berger, Radatz und Stastnik begleitet die "Allianz für starke Regionen" die Genuss Region Österreich bereits in das dritte Jahr.

OAN

Austria WordPress

Hausarbeit ist ein weites Feld scheinbar harmloser Tätigkeiten: Wohnungsreinigung, Einkaufen, Kochen, die Haustiere versorgen, Wäsche- und Pflanzenpflege, Kinderbetreuung und die Betreuung von Angehörigen zählen dazu. Die große Unfallhäufigkeit verdeutlicht allerdings, dass diese Aktivitäten nicht ganz ungefährlich sind.


Täglich verbrennen oder verbrühen sich Kleinkinder

Nicht nur Frauen oder Männer, auch die Jüngsten sind gefährdet. Insgesamt verbrühten oder verbrannten sich im Jahr 2006 etwa 8.300 Menschen in den eigenen vier Wänden und mussten danach im Spital behandelt werden, 3.200 (39%) davon waren Kleinkinder unter fünf Jahren - dabei machen Kleinkinder nur fünf Prozent der Bevölkerung aus. Bei 70 Prozent der verunfallten Kleinkinder war der Unfallort die Küche. Die häufigsten verletzten Körperteile waren Hände und Arme (40%) sowie Füße und Beine (23%). Ist ein großer Teil der Körperoberfläche betroffen, können die Verletzungen besonders für die Kleinen schnell lebensbedrohlich sein. Bereits der Inhalt einer Tasse reicht aus, um bei Kleinkindern 30 Prozent der gesamten Körperoberfläche zu verbrühen - schon ab 15 Prozent Hautverbrennung entsteht eine lebensgefährliche Situation. Ein Blick in die Unfallhergänge macht deutlich, dass kleine Handlungen des kindlichen Entdeckungsdrangs große Folgen haben können. Wollen sich Kinder aufrichten, suchen sie etwas zum Anhalten - und das ist leider in der Küche gar nicht selten die heiße Backofentür. Verbrannte Hände drohen auch, wenn Kinder aus Neugierde auf die heiße Herdplatte greifen.

Miele - für mehr Sicherheit im Haushalt

Für das Familienunternehmen Miele sind kindersichere Produkte eine Selbstverständlichkeit: "Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht Verletzungen im Haushalt vorzubeugen und bieten deshalb eine Vielzahl von Merkmalen, die die Miele-Haushaltsgeräte sicherer machen", sagt Josef Vanicek, Geschäftsführer Miele Österreich. Nichts im Leben verändert Eltern so nachhaltig wie ihre Kinder. Von den ersten Lebenstagen des Nachwuchses an müssen Eltern viel lernen und ihr Leben in vielen Bereichen umorganisieren. Die Sicherheit der Kinder ist eine der größten Herausforderungen, die Eltern zu meistern haben. Unzählige Gefahrenquellen lauern gerade im vertrauten Umfeld, dem Zuhause. Bei der Neuplanung einer Küche kann z.B. bereits darauf geachtet werden, Geräte wie den Backofen oder Dampfgarer in einen Hochschrank - unerreichbar für Kinder - einzubauen. Sollte dies nicht möglich sein, bieten Miele-Geräte mit der kühlen Türfront ein hohes Maß an Sicherheit und Schutz vor Verbrennungen. Verriegelungsfunktionen bei Kochfeldern, Herden, Geschirrspülern und Waschmaschinen, Inbetriebnahmesperren als Schutz vor ungewollter Inbetriebnahme von Geräten bis zur elektrischen Sicherheit, z.B. durch geschlossene Gehäuse für Elektronikmodule bei Waschmaschine und Wäschetrockner, sind nur einige Merkmale.

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