Tagesarchiv: Oktober 16th, 2007

Wieder einmal verlangt – Zum Abschluss der 4. Europäischen Konferenz „Tabak oder Gesundheit“ 2007 in Basel forderten mehr als 500 Fachleute aus 62 Ländern einen konsequenten Schutz vor Passivrauchen.


Rauchfreie öffentlich zugängliche Innenräume können ohne Ausnahmen wie etwa Rauchräume problemlos eingeführt werden. Sie stossen sogar bei Rauchenden auf breite Zustimmung. Dies erklärte der frühere norwegische Gesundheitsminister Dagfinn Høybråten an der Konferenz in Basel.

Wenn aber Gesetze zum Schutz vor Passivrauchen Ausnahmebewilligungen enthalten, sind die Gesetze schwierig durchzusetzen und verursachen grossen bürokratischen Aufwand, sagte Høybråten und verwies auf die in Norwegen gemachten Erfahrungen. Dort sind seit Juni 2004 alle Arbeitsplätze inklusive Restaurants und Bars rauchfrei, Rauchräume sind nicht vorgesehen.

Ein zentraler Diskussionspunkt an der Konferenz waren zudem die unterschiedlichen Auswirkungen des Tabakkonsums auf Raucher und Raucherinnen. So reagieren Raucherinnen stärker auf das Nikotin, die im Tabakrauch enthaltenen Stoffe richten im Körper von Frauen vergleichsweise grössere Schäden an als bei Männern. Diesen geschlechtsspezifischen Unterschieden muss künftig in Tabakforschung und -prävention vermehrt Rechnung getragen werden.

Bezüglich der Debatte über rauchlose Tabakwaren waren sich die Fachleute in zwei Punkten einig: Zum einen sind klare gesetzliche Regelungen eine Voraussetzung, damit rauchlose Tabakwaren so wenig Schadstoffe wie nur möglich enthalten. Zum anderen ist zu verhindern, dass noch mehr Menschen nikotinsüchtig werden, falls rauchlose Tabakwaren auch für den europäischen Markt zugelassen werden sollten.

Völlig ungeeignet sind rauchlose Tabakwaren für einen Rauchstopp. Hier stehen medizinisch geprüfte nikotinhaltige Medikamente zur Verfügung. Ausserdem stimmten die Expertinnen und Experten für Tabakprävention darin überein, dass für einen erfolgreichen Rauchstopp jeweils von der persönlichen Situation auszugehen ist. So spielen das Alter und die Nikotinabhängigkeit, aber auch die Frage einer möglichen Depression eine entscheidende Rolle beim Rauchstopp.

In der Resolution zur 4. Europäischen Konferenz "Tabak oder Gesundheit" 2007 verlangten die Fachleute von fünf Kontinenten neben dem konsequenten Schutz vor Passivrauchen unter anderem eine regelmässige Erhöhung der Tabaksteuern. Die internationale Konferenz wurde von der Krebsliga Schweiz in Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebsgesellschaft organisiert, im Auftrag der Vereinigung Europäischer Krebsligen.

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OAN

Paznauner Almkäse und Nordtiroler Grauvieh Almochs sind nun Tiroler Genußregionen

Der Paznauner Almkäse und der Nordtiroler Grauvieh Almochs dürfen sich ab sofort zur GENUSS REGION ÖSTERREICH zählen. Indem die GENUSS REGION ÖSTERREICH wächst, wächst auch das Bewusstsein von Landwirten und Konsumenten für Qualität.

Mit der Prämierung des Paznauner Almkäse und des Nordtiroler Grauvieh Almochs beherbergt Tirol inzwischen zehn Genussregionen. In den beiden vorangegangenen Jahren der Initiative wurden die Stanzer Zwetschke, der Oberländer Apfel, das Nordtiroler Gemüse, der Zillertaler Heumilchkäse, die Wildschönauer Krautingerrübe, der Kaiserwinkl Heumilchkäse und das Osttiroler Berglamm ausgezeichnet. Bis Jahresende wird die Genuss-Landkarte Österreichs laut BM Pröll 85 Regionen zählen.

Die neuen Genussregionen Tirols

Im Westen Tirols gelegen erstreckt sich das Paznaun mit einer Länge von 30 km bis an die Silvretta. Der Paznauner Almkäse wird aus roher, hartkäserei-tauglicher Tal- und Almmilch hergestellt. Die saftigen Wiesen im paradiesischen Wandergebiet des Paznauns bieten beste Gräser für die Fütterung der Milchkühe.

Das Fleisch des Nordtiroler Grauvieh Almochs ist mit seinem typischen Aroma und der feinen Struktur ein wirkliches Schmankerl. Schon vor 3000 Jahren wurde diese Rasse in den Alpenländern gehalten. Die harten Umweltbedingungen in dieser Region sorgten dafür, dass sich nur die gesündesten und stärksten Tiere durchsetzen konnten. Diese Tatsache schlägt sich heute in der ganz besonderen Fleischqualität dieses Produkts nieder.

Die Allianz für starke Regionen

Die "Allianz für starke Regionen", die zur Unterstützung der Kampagne "GENUSS REGION ÖSTERREICH" von AMA und Lebensministerium im Frühjahr 2005 gegründet wurde, tritt für die Förderung von Qualitätsprodukten aus Österreich ein. Durch den Zusammenschluss von Partnern auf verschiedenen Ebenen der Lebensmittelerzeugung, von der Produktion bis hin zum Verkauf, sollen höchste Lebensmittelstandards für regionale Produkte erreicht werden.

Mit der Unterstützung tatkräftiger Partner aus dem Lebensmitteleinzelhandel wie ADEG, BILLA, SPAR, Hofer und Zielpunkt, sowie den Lebensmittelverarbeitern Berger, Radatz und Stastnik begleitet die "Allianz für starke Regionen" die Genuss Region Österreich bereits in das dritte Jahr.

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