Wasser kommt nicht überall direkt aus dem Wasserhahn

Die Volksschule Bad Vöslau ist Partnerschule der osttimoresischen Schule in Batumanu und unterstützt auf diese Weise ein Wasserprojekt des Österreichischen Roten Kreuzes in Osttimor. "Wächst man in Österreich auf, so ist es völlig normal, dass reines Trinkwasser aus dem Wasserhahn fließt. Durch diesen Aktionstag können wir Kindern die Bedeutung von sauberem Trinkwasser nahe bringen", erklärt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK).

Das ÖRK ist seit 2005 in Osttimor, dem ärmsten Land Asiens, tätig und setzt ein Projekt zur Wasserversorgung von 40 Dörfern, das sind insgesamt rund 19.000 Menschen, um. Der Mineralwasserhersteller Vöslauer übernimmt im Rahmen dieses Projektes die Patenschaft für fünf Schulen. Dies garantiert auch die Versorgung mit Trinkwasser während des Lernens. Zusätzlich werden den Kindern die Grundbegriffe der Hygiene vermittelt.

Anlässlich des Aktionstages in der Volksschule Bad Vöslau erfahren die Kinder, wie der Alltag eines Kindes in Osttimor aussieht und woher Wasser kommt. Ein extra einstudiertes Wasser-Musical rundet den Aktionstag ab.

Die Vöslauer Mineralwasser AG unterstützt das Projekt zu 100 Prozent:
"Wir wissen, dass 1,5 Liter der tägliche Mindestbedarf an Flüssigkeitsaufnahme ist. In Osttimor ist das leider nicht selbstverständlich. Mit der Unterstützung des Roten Kreuzes in Osttimor können wir insgesamt fünf Schulen sauberes Trinkwasser gewährleisten! Bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr steigt die Konzentrationsfähigkeit, den Schülerinnen und Schülern fällt es leichter, dem Unterricht zu folgen. Mit diesem Schulprojekt in Batumanu und Bad Vöslau schaffen wir einen kleinen, aber spürbarer Schritt zu mehr Gesundheit bei der nächsten Generation!" so Alfred Hudler, Vorstand Vöslauer.

"Durch sauberes Wasser sinkt die Kindersterblichkeit, tödliche Durchfallerkrankungen können reduziert werden und somit steigt der Gesundheitszustand, die Lebenserwartung und die Lebensqualität der Bevölkerung. Man kann die Wichtigkeit von reinem Wasser gar nicht hoch genug schätzen", so Kopetzky anlässlich des Weltwassertages abschließend.

Einen Kommentar hinterlassen

*
*