Archiv nach Monaten: Mai 2008

Medizinische Wirkung von Dosierung abhängig

Das Rauchen großer Mengen Haschisch aus medizinischen Gründen kann die Schmerzen noch verstärken anstatt sie zu verringern. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of California http://www.ucsd.edu gekommen. Die schmerzstillenden Eigenschaften von Haschisch wurden lange Zeit gelobt. Einige Länder haben den Zugang für einen medizinischen Einsatz freigegeben. Laut den in Anesthesiology http://www.anesthesiology.org veröffentlichten Forschungsergebnissen ist jedoch die Menge entscheidend. Es zeigte sich, dass ein gemäßigter Konsum die besten Ergebnisse erzielte. Große Mengen verschlimmerten die Schmerzen der 15 Teilnehmer.

Die Wissenschaftler setzten Freiwillige ein, denen Capsaicin unter die Haut injiziert wurde, jene „scharfe“ Chemikalie, die in Chili enthalten ist. Anschließend rauchten die Teilnehmer Haschisch. Die Stärke der Dosierung wurde über den Tetrahydrocannabinol-Gehalt bestimmt. Einige der Teilnehmer erhielten ein Blindpräparat. Fünf Minuten nach dem Rauchen des Joints hatte keine der Dosierungen eine Auswirkung auf die Schmerzempfindung. Nach 45 Minuten jedoch, gaben jene die eine moderate Menge geraucht hatten an, dass sich ihre Schmerzen deutlich verringert hätten. Bei jenen, die eine große Menge geraucht hatten, verschlimmerte sich der Schmerz. Zusätzlich fühlten sie sich mehr high.

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Informationskampagne erforderlich!

Eine Million Menschen werden in Indien im Jahr 2020 den Folgen des Rauchens zum Opfer fallen! Bereits jetzt kann das Rauchen für 900.000 Todesfälle jährlich verantwortlich gemacht werden, wie Wissenschaftler der University of Toronto http://www.utoronto.ca/ nachgewiesen haben. Die im The New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie warnt, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, wenn die Anzahl der Opfer nicht weiter steigen soll. Vorausgesagt wird, dass das Rauchen bald die Ursache für 20 Prozent aller Todesfälle bei Männern und für fünf Prozent bei den Frauen sein wird. Dabei handelt es sich um die Altersgruppe zwischen 30 und 69 Jahren.

Das Team um Prabhat Jha hat berechnet, dass Männer, die Bidis rauchen, ihre Lebenserwartung ungefähr um sechs Jahre verkürzen. Männer, die normale Zigaretten rauchen, verkürzen ihr Leben um ungefähr zehn Jahre. Bei Bidi-Raucherinnen sinkt die Lebenserwartung um ungefähr acht Jahre. Diese Zahlen basieren auf der Analyse der Todesfälle in einem Sample von 1,1 Millionen Haushalten in allen Teilen Indiens. Durchgeführt wurde die Befragung von rund 900 Mitarbeitern vor Ort. Bei den Männern, die zwischen 30 und 69 Jahren starben, wurden rund 38 Prozent der Todesfälle durch Tuberkulose verursacht, 32 Prozent starben an Krebs und 20 Prozent an Gefäßerkrankungen.

Der leitende Wissenschaftler Prabhat Jha betonte, dass die extremen Risiken durch das Rauchen die Forscher erstaunt hätten. Die Menschen begännen in Indien später als in Europa oder Amerika zu rauchen. Zudem rauchten sie auch weniger. 120 Millionen Menschen sollen laut BBC in Indien rauchen. Laut Studie können 61 Prozent der Raucher damit rechnen, im Alter zwischen 30 und 69 Jahren zu sterben. Bei Nichtrauchern liegt dieser Wert bei 41 Prozent. 62 Prozent der Raucherinnen sind im gleichen Zeitraum ebenfalls einem Sterberisiko ausgesetzt. Bei Nichtraucherinnen sind es nur 38 Prozent.

Nach dem hartnäckigen Winter endlich milde Temperaturen, auch in Vorarlberg! Der Frühling lockt uns nach draußen. Für viele ist das auch das Signal, endlich wieder etwas für ihre Fitness zu tun: zum Beispiel mit dem Rad oder auf Inline-Skates. Mit am beliebtesten ist aber immer noch der „gute, alte“ Waldlauf. Doch wer beim Laufen einsteigen will, sollte es gerade am Anfang nicht übertreiben.Der größte Fehler, den man so macht, ist, dass man denkt: man möchte nachholen, was man versäumt hat. Man muss von der Kondition her und von der Belastung des Herzens ganz moderat anfangen. Das bedeutet, mit relativ niedrigem Puls langsam anzufangen, geringe Zeitumfänge, und die dann langsam steigern.

Zweimal pro Woche eine halbe Stunde laufen, das ist für den Anfang genug, so ein Sport Experte. Ganz wichtig dabei: die Pulskontrolle. Unerfahrene trainieren meistens mit Herzfrequenzen von 150 oder 160 Schlägen pro Minute – das ist für ein Ausdauertraining für Herz und Kreislauf viel zu hoch. Höher als um 120 sollte der Puls nicht gehen, sagt Dr. Graneis. Und das Aufwärmen nicht vergessen. Dazu braucht es aber kein Stretching oder ausgeklügelte Übungen. Stattdessen reichen fünf Minuten Gehen oder ganz langsames Laufen.

Die Zeit ist ja immer knapp, und wenn man das Aufwärmen damit verbringt, dass man in der Sportart, in der man dann hinterher den Sport betreibt, ein bisschen langsamer macht, dann ist das ausreichend. Genauso sollte man dann aber auch hinterher, wenn man fertig ist, noch Zeit zum Auslaufen einkalkulieren. Also mindestens fünf bis zehn Minuten sollte man so locker traben oder gehen.

Nur so kann der Körper die Abfallprodukte, die der Stoffwechsel beim Sport produziert, vernünftig abtransportieren und verarbeiten. Fürs Schuhwerk rät der Experte zu Qualität und rechtzeitigem Wechsel:
spätestens nach 1.000 Kilometern ist die Dämpfung in Laufschuhen schon ziemlich verbraucht. Und für die Kleidung gilt: Lieber etwas zu kühl als zu warm sollte sie sein, den Schweiß aufsaugen und atmungsaktiv sein.In Sachen Ernährung braucht der Hobbyläufer kein großes Extraprogramm.