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Medizinische Wirkung von Dosierung abhängig

Das Rauchen großer Mengen Haschisch aus medizinischen Gründen kann die Schmerzen noch verstärken anstatt sie zu verringern. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of California http://www.ucsd.edu gekommen. Die schmerzstillenden Eigenschaften von Haschisch wurden lange Zeit gelobt. Einige Länder haben den Zugang für einen medizinischen Einsatz freigegeben. Laut den in Anesthesiology http://www.anesthesiology.org veröffentlichten Forschungsergebnissen ist jedoch die Menge entscheidend. Es zeigte sich, dass ein gemäßigter Konsum die besten Ergebnisse erzielte. Große Mengen verschlimmerten die Schmerzen der 15 Teilnehmer.

Die Wissenschaftler setzten Freiwillige ein, denen Capsaicin unter die Haut injiziert wurde, jene “scharfe” Chemikalie, die in Chili enthalten ist. Anschließend rauchten die Teilnehmer Haschisch. Die Stärke der Dosierung wurde über den Tetrahydrocannabinol-Gehalt bestimmt. Einige der Teilnehmer erhielten ein Blindpräparat. Fünf Minuten nach dem Rauchen des Joints hatte keine der Dosierungen eine Auswirkung auf die Schmerzempfindung. Nach 45 Minuten jedoch, gaben jene die eine moderate Menge geraucht hatten an, dass sich ihre Schmerzen deutlich verringert hätten. Bei jenen, die eine große Menge geraucht hatten, verschlimmerte sich der Schmerz. Zusätzlich fühlten sie sich mehr high.

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Nach dem hartnäckigen Winter endlich milde Temperaturen, auch in Vorarlberg! Der Frühling lockt uns nach draußen. Für viele ist das auch das Signal, endlich wieder etwas für ihre Fitness zu tun: zum Beispiel mit dem Rad oder auf Inline-Skates. Mit am beliebtesten ist aber immer noch der “gute, alte” Waldlauf. Doch wer beim Laufen einsteigen will, sollte es gerade am Anfang nicht übertreiben.Der größte Fehler, den man so macht, ist, dass man denkt: man möchte nachholen, was man versäumt hat. Man muss von der Kondition her und von der Belastung des Herzens ganz moderat anfangen. Das bedeutet, mit relativ niedrigem Puls langsam anzufangen, geringe Zeitumfänge, und die dann langsam steigern.

Zweimal pro Woche eine halbe Stunde laufen, das ist für den Anfang genug, so ein Sport Experte. Ganz wichtig dabei: die Pulskontrolle. Unerfahrene trainieren meistens mit Herzfrequenzen von 150 oder 160 Schlägen pro Minute - das ist für ein Ausdauertraining für Herz und Kreislauf viel zu hoch. Höher als um 120 sollte der Puls nicht gehen, sagt Dr. Graneis. Und das Aufwärmen nicht vergessen. Dazu braucht es aber kein Stretching oder ausgeklügelte Übungen. Stattdessen reichen fünf Minuten Gehen oder ganz langsames Laufen.

Die Zeit ist ja immer knapp, und wenn man das Aufwärmen damit verbringt, dass man in der Sportart, in der man dann hinterher den Sport betreibt, ein bisschen langsamer macht, dann ist das ausreichend. Genauso sollte man dann aber auch hinterher, wenn man fertig ist, noch Zeit zum Auslaufen einkalkulieren. Also mindestens fünf bis zehn Minuten sollte man so locker traben oder gehen.

Nur so kann der Körper die Abfallprodukte, die der Stoffwechsel beim Sport produziert, vernünftig abtransportieren und verarbeiten. Fürs Schuhwerk rät der Experte zu Qualität und rechtzeitigem Wechsel:
spätestens nach 1.000 Kilometern ist die Dämpfung in Laufschuhen schon ziemlich verbraucht. Und für die Kleidung gilt: Lieber etwas zu kühl als zu warm sollte sie sein, den Schweiß aufsaugen und atmungsaktiv sein.In Sachen Ernährung braucht der Hobbyläufer kein großes Extraprogramm.


Zu den bevorzugten Destinationen gehören Länder wie Südafrika, Thailand, Brasilien und Ungarn. Ein blühendes Geschäft, doch die Zukunft wird bisherige Zahlen deutlich in den Schatten stellen. Die Marktforscher schätzen, dass der Markt 2004 etwa 40 Mrd. Dollar schwer war und 2012 die 100 Mrd.-Marke überschreiten wird.
Eine Top-Destination - vor allem im Bereich kosmetische und plastisch-chirurgische Eingriffe - ist Brasilien geworden. Brasilien ist der zweitgrößte Markt für plastische Chirurgie hinter den USA, was auf die hohe Qualität und die verhältnismäßig geringen Kosten zurückzuführen ist. Aber auch in anderen medizinischen Bereichen rangiert Brasilien ganz weit oben. Ein anderes beliebtes Land für Behandlungen ist Costa Rica. Im mittelamerikanischen Land liegen die Kosten fast 50 Prozent unter jenen der USA, zudem wird Spitzenqualität geboten. Nach einer Studie der NCPA vom November 2007 wurden rund 150.000 Touristen hier behandelt. Neben kosmetischen Eingriffen, wird auch sehr günstige Zahnbehandlung angeboten.

In Asien rangieren Malaysia und Indien an Spitzenplätzen. Malaysia - häufig auch Tigerstaat bezeichnet - konnte die Zahl der Gesundheitstouristen von 75.000 im Jahr 2001 auf rund 297.000 im Jahr 2006 steigern. Die Association for Private Hospitals Malaysia http://www.hospitals-malaysia.org schätzt, dass die Zahl der ausländischen Patienten bis 2010 um jährlich 30 Prozent steigen werde. Geboten wird höchste Qualität in allen Bereichen - besonders beliebt sind kosmetische Eingriffe, Zahnmedizin und Herzoperationen. Die absolut billigsten, qualitätsmäßig allerdings höchsten Leistungen bietet Indien. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des National Center for Policy Analysis NCPA. Geschätzte 500.000 Gesundheitstouristen sind bereits 2005 nach Indien gereist. 2002 waren es etwa 150.000. Besonders beliebt in Indien sind Herzchirurgie und orthopädische Eingriffe. Im Kostenvergleich schneidet Indien jedenfalls Top ab: So kostet ein herzchirurgischer Eingriff im Apollo Hospital in Dehli rund 4.000 Dollar. Für den gleichen Eingriff bezahlt man in den USA 30.000 Dollar.

Der springende Punkt bleibt immer der Kostenfaktor. Das meint auch Wolfgang Doneus, geschäftsführender Vizepräsident der österreichischen Zahnärztekammer http://www.zahnaerztekammer.at. Das Problem sei weniger das Können der Zahnärzte im Ausland, als vielmehr die Frage, wohin ein Patient geht, wenn es nach einem Eingriff zu unerwarteten Zwischenfällen kommt. “In Österreich gibt es Schiedsstellen, die eingerichtet wurden, wenn es zu Streitigkeiten oder Unklarheiten kommen soll. Diese haben eine sehr hohe Erfolgsrate”, so Doneus. “Wenn nach einem komplexen technischen Eingriff Probleme auftreten, wird ein Patient immer an den ursprünglich behandelnden Arzt zurückverwiesen.”

Offen stehen Experten allerdings einer Behandlung im EU-Raum gegenüber. Unter dem Schlagwort “Patientenmobilität” soll jedem EU-Bürger im Notfall auch eine Behandlungsmöglichkeit innerhalb der Union ermöglicht werden. Diese soll dann auch rasch und unbürokratisch abgerechnet werden.

London - Durch Blutdrucksenkung liesse sich bei alten Patienten die  Gesamtmortalität um ein Fünftel und die Häufigkeit von kardiovaskulären  Ereignissen um ein Drittel senken. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie,  die heute im American College of Cardiology in Chicago vorgestellt und  gleichzeitig im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde.

Bei der von Wissenschaftlern des Imperial College London koordinierten Studie mit dem Namen "Hypertension in the Very Elderly Trial" (HYVET), an der 3.845 Patienten teilnahmen, handelt es sich um die bislang grösste klinische Studie, die ausschliesslich Patienten im Alter von oder über 80 Jahren hinsichtlich der Auswirkungen einer Blutdrucksenkung untersucht hat. Die Patienten erhielten entweder ein Placebo oder das Diuretikum Indapamid SR (Slow Release) 1,5mg bei zusätzlicher Gabe des ACE-Hemmers Perindopril als Tablette einmal täglich.

   Hierbei zeigte sich als Nutzen der Behandlung u.a. eine Senkung der Gesamtmortalitätsrate um 21 % (p=0,02), eine Senkung der Schlaganfall-Mortalitätsrate von 39 % (p=0,05), eine Senkung der tödlichen und nicht-tödlichen Herzinsuffizienz von 64 % (p<0,001) und eine Senkung der kardiovaskulären Ereignisse um 34 % (p<0,001). Die Nutzen zeigten sich im ersten Jahr der Nachbeobachtung.

   Die Senkung der Gesamtmortalität war ein neues und unerwartetes Ergebnis. Zuvor durchgeführte Studien hatten gezeigt, dass eine Blutdrucksenkung bei Patienten jünger als achtzig Jahre die Häufigkeit von Schlaganfall und kardiovaskulären Ereignissen verringert. Andererseits hatten frühere kleinere und uneindeutige Studien Hinweise dafür ergeben, dass bei Patienten im Alter von 80 und mehr Jahren eine Blutdrucksenkung zwar die Anzahl der Schlaganfälle senkt, aber die Gesamtmortalität nicht herabsetzt bzw. vielleicht sogar noch erhöht.

   Im Juli 2007 wurde die Studie aufgrund der Empfehlung einer unabhängigen, die Untersuchungsdaten überwachenden Kommission vorzeitig beendet, nachdem eine signifikante Senkung von Gesamtmortalität und Schlaganfallhäufigkeit bei den behandelten Patienten beobachtet worden war. Die endgültigen Ergebnisse der Studie zeigten eine signifikante Senkung der Schlaganfall-Mortalitätsrate , wobei allerdings das Ausmass der Senkung bei allen Schlaganfällen von 30 % nicht eindeutig statistisch signifikant war (p=0,06). Bei achtzigjährigen und älteren Patienten verlaufen über die Hälfte der Schlaganfälle tödlich, sodass die Senkung der tödlichen Schlaganfälle ein wichtiges Ergebnis der Studie ist.

   Der emeritierte Professor Christopher Bulpitt, der leitende Forscher der Studie von der "Care of the Elderly Group" des Imperial College London, sagte: "Vor Durchführung dieser Studie wussten die Ärzte nicht genau, ob sehr alte Menschen mit hohem Blutdruck genauso von einer blutdrucksenkenden Behandlung profitieren wie jüngere Menschen. Unsere Ergebnisse zeigen deutlich, dass viele Patienten ab 80 Jahren von der Behandlung sehr profitieren. In der Bevölkerung gibt es immer mehr Menschen, die weit über 80 Jahre alt werden, sodass diese Ergebnisse als eine gute Nachricht betrachtet werden können. Es freut uns sehr, dass die kardiovaskulären Ereignisse sicher bei gleichzeitiger Senkung der Gesamtmortalität gesenkt werden konnten."

   Da die Studie vorzeitig beendet wurde, wird jetzt eine Verlängerungsstudie an Patienten, die eine Behandlung mit den wirksamen Präparaten erhalten, durchgeführt, um die längerfristigen Nutzen der Behandlung zu prüfen.

   Patienten mit hohem Blutdruck (hier definiert als ein systolischer Blutdruck von 160 bis 199 mmHg) aus 13 Ländern in der gesamten Welt wurden randomisiert in die doppelblinde, placebokontrollierte Studie, die 2001 begann, aufgenommen. Das durchschnittliche Alter der Studienteilnehmer betrug 83 Jahre und 7 Monate.

   Die Patienten erhielten entweder ein Placebo oder Indapamid SR (Slow Release) zusammen mit Perindopril als Tablette einmal täglich wie erforderlich, um einen Zielblutdruck von 150/80 mmHg zu erreichen. Die durchschnittliche Zeit der Nachbeobachtung betrug knapp über zwei Jahre. Zu diesem Zeitpunkt hatten 20 % der Patienten in der Placebo-Gruppe und 48 % der Patienten, die die Medikation einnahmen, den Zielblutdruck von 150/80 mmHg erreicht. Bei den Patienten, die über einen längeren Zeitraum nachbeobachtet wurden, wurde bei vielen Patienten, die die wirksame Behandlung erhielten, der Zielblutdruck erreicht.

Wasser kommt nicht überall direkt aus dem Wasserhahn

Die Volksschule Bad Vöslau ist Partnerschule der osttimoresischen Schule in Batumanu und unterstützt auf diese Weise ein Wasserprojekt des Österreichischen Roten Kreuzes in Osttimor. "Wächst man in Österreich auf, so ist es völlig normal, dass reines Trinkwasser aus dem Wasserhahn fließt. Durch diesen Aktionstag können wir Kindern die Bedeutung von sauberem Trinkwasser nahe bringen", erklärt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK).

Das ÖRK ist seit 2005 in Osttimor, dem ärmsten Land Asiens, tätig und setzt ein Projekt zur Wasserversorgung von 40 Dörfern, das sind insgesamt rund 19.000 Menschen, um. Der Mineralwasserhersteller Vöslauer übernimmt im Rahmen dieses Projektes die Patenschaft für fünf Schulen. Dies garantiert auch die Versorgung mit Trinkwasser während des Lernens. Zusätzlich werden den Kindern die Grundbegriffe der Hygiene vermittelt.

Anlässlich des Aktionstages in der Volksschule Bad Vöslau erfahren die Kinder, wie der Alltag eines Kindes in Osttimor aussieht und woher Wasser kommt. Ein extra einstudiertes Wasser-Musical rundet den Aktionstag ab.

Die Vöslauer Mineralwasser AG unterstützt das Projekt zu 100 Prozent:
"Wir wissen, dass 1,5 Liter der tägliche Mindestbedarf an Flüssigkeitsaufnahme ist. In Osttimor ist das leider nicht selbstverständlich. Mit der Unterstützung des Roten Kreuzes in Osttimor können wir insgesamt fünf Schulen sauberes Trinkwasser gewährleisten! Bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr steigt die Konzentrationsfähigkeit, den Schülerinnen und Schülern fällt es leichter, dem Unterricht zu folgen. Mit diesem Schulprojekt in Batumanu und Bad Vöslau schaffen wir einen kleinen, aber spürbarer Schritt zu mehr Gesundheit bei der nächsten Generation!" so Alfred Hudler, Vorstand Vöslauer.

"Durch sauberes Wasser sinkt die Kindersterblichkeit, tödliche Durchfallerkrankungen können reduziert werden und somit steigt der Gesundheitszustand, die Lebenserwartung und die Lebensqualität der Bevölkerung. Man kann die Wichtigkeit von reinem Wasser gar nicht hoch genug schätzen", so Kopetzky anlässlich des Weltwassertages abschließend.

Erste Tests mit neuem Impfstoff viel versprechend

Eine Viermonatsimpfung soll in Zukunft die Medikamente ersetzen, die heute regelmäßig zur Kontrolle des Blutdrucks eingenommen werden müssen. Wissenschaftler des Biotechnologieunternehmens Cytos http://www.cytos.com haben nachgewiesen, dass die Impfung gegen das Hormon Angiotensin im Blut den Blutdruck deutlich senkt. Das Team um Martin Bachmann testete den Impfstoff an 72 Patienten mit hohem Blutdruck - scheinbar ohne ernsthafte Nebenwirkungen. Die stärkste Reaktion glich den Symptomen einer leichten Grippe. Die Forscher und unabhängige Experten sind sich einig, dass diese Ergebnisse viel versprechend sind. Es müssen allerdings groß angelegte Tests folgen. Details der Studie wurden in The Lancet http://www.thelancet.com veröffentlicht.

Bluthochdruck verdoppelt laut BBC das Risiko, an einem Herzanfall oder einem Schlaganfall zu sterben. Betroffen ist rund ein Viertel aller Erwachsenen. Allein in Großbritannien wird zu hoher Blutdruck für rund 60.000 Todesfälle jährlich verantwortlich gemacht. Viele der Patienten müssen täglich Medikamente einnehmen. Ein Großteil hält sich jedoch nicht an die verordnete Medikation, nicht zuletzt da häufig Symptome fehlen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Impfstoff gegen Angiotensin, das für das Zusammenziehen der Blutgefäße und das Ansteigen des Blutdrucks verantwortlich ist, eine einfache Alternative darstellen könnte.

Bei dem 14 Wochen dauernden Test wurden zwei Dosierungen des Impfstoffes erprobt, 300 und 100 Mikrogramm. Zusätzlich wurden einer Kontrollgruppe Blindpräparate verabreicht. Die Impfung wurde zu Beginn dieses Zeitraumes, nach vier Wochen und nach zwölf Wochen verabreicht. Diese Menge war ausreichend, um eine Resistenz für vier Monate aufzubauen. Keine der beiden Dosierungen senkte den Blutdruck in der Nacht entscheidend. Während des Tages senkte die höhere Dosierung den Blutdruck deutlich, vor allem am späten Vormittag, wenn der Blutdruck bekanntermaßen ansteigt. Laut Bachmann könnte dieser Impfstoff die Kontrolle des Blutdrucks deutlich einfacher machen. Er würde einfach bei den regelmäßigen Arztbesuchen verabreicht.

Künstlicher Süßstoff Sorbit wirkt abführend

Zuviel zuckerfreier Kaugummi kann zu einem ernsten Gewichtsverlust und Durchfall führen. Laut den Wissenschaftlern der Charité http://www.charite.de ist dafür Sorbit verantwortlich, das als Süßstoff in Kaugummis und Süßigkeiten weit verbreitet ist. Es wirkt wie ein Abführmittel. Im British Medical Journal http://www.bmj.com wurden zwei Beispiele von Patienten veröffentlicht, die nach rund 20 Streifen Kaugummi am Tag erkrankten. Vertreter der Industrie erklärten laut BBC, dass es sich bei Sorbit um ein sicheres Produkt handle. Zusätzlich seien auf den Packungen Warnungen vor einem übermäßigen Konsum angebracht.
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Sorbit wird häufig bei so genannten zuckerfreien Lebensmitteln eingesetzt. Dazu gehören auch Produkte für Diabetiker. Es wird auch als Abführmittel benutzt. Trotz der Warnungen realisieren laut den Forschern viele Menschen nicht, dass große Mengen zu Magenproblemen führen können. Eine 21 Jahre alte Frau litt acht Monate lang unter Durchfall und Magenschmerzen. Erst nach einer ganzen Reihe von medizinischen Tests wurde der Kaugummi als Schuldiger identifiziert. Innerhalb dieses Zeitraums nahm sie elf Kilo ab und wog zu wenig. Ein Mann schließlich wurde ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er innerhalb eines Jahres mehr als 22 Kilo abgenommen hatte und dauernd an Durchfall litt. Beide nahmen pro Tag zwischen 20 und 30 Gramm Sorbit zu sich. Ein Streifen Kaugummi enthält 1,25 Gramm.

Der Gastroenterologe Jürgen Bauditz erklärte, dass fünf bis 20 Gramm Sorbit ausreichen, um geringfügige Magenprobleme wie Blähungen oder Krämpfe zu verursachen. Mehr als 20 Gramm können Durchfall verursachen und zu einem deutlichen Gewichtsverlust führen. Als der Wissenschaftler die Patienten befragte, zeigte sich, dass sie immer wieder zu einem neuen Kaugummi gegriffen hatten. Als die Patienten auf Sorbit verzichteten, verschwanden die Symptome und sie nahmen die verlorenen Kilos wieder zu.

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Bereits kleine Veränderungen können sich positiv auswirken

Körperliche Bewegung, moderater Alkoholkonsum, das Essen von ausreichend Obst und Gemüse und das Nichtrauchen kann die Lebenserwartung um 14 Jahre erhöhen. Eine Studie der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk und des Medical Research Council http://www.mrc.ac.uk hat nachgewiesen, dass das Ignorieren all dieser Kriterien die Wahrscheinlichkeit eines Todesfalles bei den Teilnehmern vervierfacht. Die Wissenschaftler führten die Studie zwischen 1993 und 2006 in Norfolk mit mehr als 20.000 Teilnehmern durch. Diese Ergebnisse wurden durch Übergewicht oder Armut nicht beeinflusst. Details der Studie wurden in der Public Library of Science Medicine http://medicine.plosjournals.org veröffentlicht.

Die Teilnehmer waren zwischen 45 und 79 Jahre alt. Der Großteil war weißer Hautfarbe. Ihnen waren zu diesem Zeitpunkt weder eine Krebserkrankung noch Herzprobleme bekannt. Sie bekamen jeweils einen Pluspunkt für das Nichtrauchen, das Trinken von einem halben bis sieben Gläsern Wein in der Woche, das Essen von fünf Portionen Obst oder Gemüse pro Tag und für körperliche Aktivitäten. Als körperlich aktiv wurde ein vorwiegend im Sitzen ausgeführter Job in Kombination mit einer halben Stunde Sport am Tag oder einfach ein Job, der wie bei einer Krankenschwester oder einem Installateur viel Bewegung erfordert.

Es zeigte sich nicht nur, dass jene die vier Punkte erreichten deutlich eher noch am Leben waren als jene ohne Punkte, sondern auch, dass ein Sechzigjähriger ohne Punkte über das gleiche Sterberisiko verfügte wie ein Vierundsiebzigjähriger mit vier Punkten. Die leitende Wissenschaftlerin Kay-Tee Khaw erklärte, dass man gewusst habe, dass jeder dieser Faktoren eine Auswirkung auf die Lebenserwartung hat. Für die aktuelle Studie habe man erstmals alle vier Faktoren gemeinsam untersucht.

Es ist wieder an der Zeit für Rückschau und gute Vorsätze. Das Gesundheitsportal Phytodoc fragte Mediziner und Experten nach den Ursachen von Ruhestress und gibt Tipps für den Start ins Neue Jahr.

Man sieht es nicht auf den ersten Blick, aber die Tage um Weihnachten und Neujahr herum sind für viele Menschen eine gefährliche Zeit. Möglichst alle offenen Punkte im persönlichen Zeit- und Aufgabenkonto müssen noch abgearbeitet werden, die Vorbereitungen für das perfekte Weihnachts- und Silvesterfest laufen rund um die Uhr. Stress, Hektik, Unruhe setzen gerade den Perfektionisten extrem zu. Gerade dann, wenn wieder einmal scheinbar alles geschafft ist, wird der Preis des hektischen Lebens besonders sichtbar. Depression, Angst und Sinnkrisen kommen auf. Die Leidtragenden dieser Stressruhe sind zumeist Familienangehörige und Partner.

"Immer mehr Menschen leiden an den Feiertagen unter Ruhestress und sind damit nicht allein", so stellt Dr. Hans Birkel, Internist und TCM-Arzt fest." Es ist zunehmend festzustellen, dass immer mehr Menschen unter der Unfähigkeit leiden, gerade in sogenannten Ruhezeiten verantwortungsbewusst mit sich und ihrer Gesundheit umzugehen. Burnout, Depressionen und Ängste sind deshalb häufige Krankheitsursachen auch unter den Familienangehörigen. "Herz-Kreislauferkrankungen, Süchte, Schlafstörungen, ständige Überreizung sind häufige Folgen dieser Primärerkrankungen", so Dr. Jürgen Arent, Integralmediziner.

Viele Unternehmer oder Berufstätige schaffen den turn-around zur Ruhe nicht. "Es ist inzwischen selbst unter Ruheständlern schick geworden, verplant zu sein", erläutert Hans Kreis, Buchautor und Unternehmenscoach. "Wenn wir zur Ruhe kommen, kommt alles Verdrängte nach außen und macht uns ängstlich, unruhig, oft panisch. Wir versuchen dann, diese Leere mit Ablenkungen zu füllen und fallen in ein noch tieferes Loch." Sinn- und Bilanzkrisen sind oft der Auslöser für Depressionen und Zukunftsängste. "Es ist jedoch nie zu spät, diese Krise zu nutzen. Gerade Ruhestress-Krisen sind die wertvollsten Zeiten, um über sinnvolle Veränderungen nachzudenken", bestätigt Hans Kreis aus der Beratungspraxis. Da trauen sich Menschen radikalere Fragen zu stellen

Auch das gefürchtete Burnout-Syndrom hängt direkt mit Angst und Krisen zusammen. Burnout ist meist das Ergebnis von Überforderungen, Sinnkrisen und von Verdrängungen. Wir glauben unsere inneren Krisen dadurch meistern zu können, dass wir die inneren Warnschüsse einfach überhören. Ein Irrtum, den die Wirtschaft und das Gesundheitssystem teuer bezahlen. Experten schätzen, dass circa 1,6 Millionen Bundesbürger an chronischer Erschöpfung leiden. Offensichtlich sind Frauen etwa doppelt so häufig betroffen.

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Supermärkte und Diskonter zeigen im deutschen Vergleich
Verbesserungen beim Fischeinkauf

Während die Fischereiminister der EU wie erwartet erneut die Chance verpasst haben, bei der Festlegung der Fangquoten für 2008 die Fischbestände Europas zu retten, reagiert deutsche Handelsketten sehr wohl auf die Überfischung der Meere. Das ist das Ergebnis einer heute veröffentlichen Untersuchung von Greenpeace Deutschland, in der elf Supermärkte und Lebensmitteldiskonter - viele von ihnen auch mit Tochterfirmen und Filialen in Österreich - bezüglich ihres nachhaltigen und transparenten Einkaufs von Fisch und anderen Meeresfrüchten durchleuchtet wurden.

Die Nase vorn hat in der Untersuchung der Diskonter Norma, der auch schon in Österreich Ende 2006 das Supermarkt-Ranking anführte. Auf Platz zwei liegt der nicht in Österreich vertretene Lebensmitteleinzelhändler Kaufland, gefolgt überraschenderweise vom Großhändler Metro, der noch Ende 2006 in der österreichischen Rangliste das Schlusslicht bildete. Auf den Plätzen vier bis sechs:
Lidl, Rewe (in Österreich mit Merkur, Billa und Penny-Filialen) und Aldi-Süd (Hofer).Noch knapp im Mittelfeld: Edeka, Netto und Tengelmann (in Österreich als Zielpunkt). Keiner der befragten Supermärkte erreichte jedoch eine "grüne" Bewertung und somit einen guten Standard beim Fisch-Einkauf. Zwar haben viele der Unternehmen Kriterien für "nachhaltig" gefangenen Fisch, diese sind jedoch oft weder schriftlich noch öffentlich verfügbar. Auch mangelt es meistens bei der praktischen Umsetzung der Prinzipien und bei der Transparenz für den Kunden.
"Es ist erfreulich, dass sich hier anscheinend einiges getan hat. Unsere Supermarktkampagne für ein nachhaltiges Fischsortiment in Österreich hat im Verlauf des Jahres 2007 eindeutig auch die deutschen Mutterkonzerne erreicht", sagt Antje Helms, Meeresexpertin von Greenpeace. "Die Lebensmittelkonzerne reagieren auf die Überfischung. Die schlechten Nachricht ist jedoch, dass wir in den Supermärkten immer noch Kabeljau, Scholle und Rotbarsch gefunden haben. Diese Fischarten gehören nicht in die Regale und Tiefkühltresen, da ihre Bestände bedroht sind. Wir fordern die Supermärkte auf, ihr Angebot wesentlich entschiedener umzustellen."  
Für den Erhalt der Fischbestände müsste die Politik ein nachhaltiges Fischereimanagement durchsetzen und großflächige Meeresschutzgebiete einrichten. Doch die Fisch-Fangquoten für 2008, die von den Fischereiministern der EU in Brüssel heute veröffentlicht wurden, belegen das Versagen der zuständigen Minister. Wie von Greenpeace befürchtet, wurden die wissenschaftlichen Empfehlungen für niedrigere Fangquoten und die Vorschläge der Europäischen Kommission wie schon in den vergangenen Jahren ignoriert. Die Welternährungsorganisation (FAO) schätzt, dass weltweit 76 Prozent der kommerziell gehandelten Fischbestände maximal genutzt, überfischt oder bereits zusammengebrochen sind.